Maslow, informelle Organisation & Managementfunktionen

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Maslow-Theorie

Maslow-Theorie: Maslow ordnete menschliche Bedürfnisse in fünf Ebenen an, die in einer Pyramide dargestellt sind und schrittweise zu erfüllen gelten. Bedürfnisse sind eine Quelle der Motivation; wenn sie befriedigt sind, treten sie in den Hintergrund.

  • Physiologische Bedürfnisse: Grundbedürfnisse.
  • Sicherheitsbedürfnisse: Diese treten an zweiter Stelle auf, wenn die physiologischen Bedürfnisse weitgehend befriedigt sind.
  • Soziale Bedürfnisse (Zugehörigkeit): Bedürfnisse nach Liebe, Zuneigung und dem Gefühl, von der Gemeinschaft akzeptiert zu werden.
  • Wertschätzungsbedürfnisse: Selbstvertrauen, Anerkennung, Ruhm und Ansehen.
  • Selbstverwirklichung: Der Wunsch, das eigene Potenzial zu entfalten und so weit wie möglich zu gelangen.

Informelle Organisation

Die informelle Organisation: Eine informelle Organisation ist ein Gefüge persönlicher und sozialer Beziehungen, das nicht durch die formale Ausrichtung des Unternehmens vorgegeben ist, sondern spontan entsteht, wenn Menschen miteinander in Kontakt treten. Sie entsteht nicht standardmäßig, sondern ist das Ergebnis natürlicher Gegebenheiten.

  • Persönliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern.
  • Die spontane Entstehung von Führungspersonen in Fragen, die nicht durch die formale Struktur des Unternehmens vorgegeben sind.
  • Die Existenz gemeinsamer Probleme und die Notwendigkeit, diese zu klären.

Sie entsteht, wenn Arbeitnehmer einer Abteilung sich auf Personen außerhalb ihrer Abteilung beziehen und informelle Arbeitsgruppen bilden. Diese Gruppen sind nicht vorgegeben oder definiert und füllen Lücken, die auftreten, wenn die formale Organisation nicht optimal funktioniert.

Management-Funktion (Begriffsbestimmungen)

Management: Personen, die versuchen, die Ziele des Unternehmens zu erreichen.

Zur Verwaltung eines Unternehmens gibt es eine Pyramide mit verschiedenen Managementebenen, die unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen. Zum Beispiel: An der Spitze steht das Top-Management, das sich mit langfristiger Planung und der Verantwortung für die Zielerreichung beschäftigt. Die mittlere Ebene ist verantwortlich für die Umsetzung und Überwachung der Gesamtplanung. Die untere Managementebene ordnet den Mitarbeitern direkt Aufgaben zu.

Funktionen des Managements

Auf den verschiedenen Managementebenen hat der Manager Funktionen, die wie folgt differenziert werden:

  • Die zu erfüllenden Aufgaben auswählen und priorisieren.
  • Die einzelnen Schritte klassifizieren, um die Ziele zu erreichen.
  • Die Aufgaben zuweisen, d. h. den verantwortlichen Personen übertragen.
  • Anweisungen geben, damit die Aufgaben korrekt ausgeführt werden.
  • Gute Arbeitsbedingungen schaffen.

Es gibt verschiedene Führungsstile, wobei allgemein zwei Extreme genannt werden: der rein autoritäre Stil mit verpflichtenden Direktiven oder eine demokratischere, partizipative Form, in der Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.

Douglas McGregor: Theorie X und Theorie Y

Douglas McGregor untersuchte das Verhalten von Managern und Mitarbeitern und zeigte, dass die Sichtweise des Managements auf die Arbeitnehmer deren Verhalten beeinflusst. Aus dieser Studie wurden zwei Hauptannahmen identifiziert:

  • Theorie X: Nach dieser Annahme sind Menschen arbeitsscheu, ihnen fehlt Ehrgeiz und sie möchten Verantwortung vermeiden. Sie erfordern eine eher autoritäre Führung.
  • Theorie Y: Nach dieser Annahme wollen Menschen arbeiten, sie sind motiviert, übernehmen Verantwortung und sehen Arbeit als natürliche Quelle von Selbstverwirklichung. Sie benötigen eine flexiblere und demokratischere Führung.

Es gibt auch Personen mit einem mittleren Verhalten, weshalb es wichtig ist, Mitarbeiter im Rahmen der Manager zu motivieren. Führungskräfte sollten Verantwortlichkeiten delegieren, dafür sorgen, dass die Menschen wissen, was von ihrer Arbeit erwartet wird, geeignete Schulungsangebote bereitstellen und Gehälter zahlen, die mit der Arbeit und den erbrachten Leistungen im Einklang stehen.

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