Materialien und Technologie: Von der Steinzeit zur Nanotechnik
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Die Geschichte der Menschheit und ihre Materialien
Die Geschichte der Menschheit ist eng mit der Verwendung von Materialien verbunden. Zur besseren Einteilung unterteilen wir die Geschichte in Perioden, deren Namen sich auf die verwendeten Materialien beziehen: Steinzeit, Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit.
- Die Steinzeit ist durch die Verwendung von einfachen Materialien wie Knochen, Keramik sowie Messern, Pfeilen und Speeren aus Feuerstein gekennzeichnet.
- Kupfer wurde aus Malachit und Kupferkies gewonnen.
- Bronze entstand durch das Mischen von Kupfer mit geringen Mengen Zinn.
- Die Technologie der Eisenherstellung war komplizierter und stellte die letzte Stufe dar, bei der bestimmte Mineralien wie Limonit oder Magnetit verwendet wurden.
Die Konsumgesellschaft im 20. Jahrhundert
Im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden durch das Wirtschaftswachstum neue Bedürfnisse. Die Konsumgesellschaft bedeutet heute, dass niemand mehr auf elektronische Geräte für die Hausarbeit, Kommunikation oder den Transport verzichten kann.
Fortschritte in Elektronik und Konstruktion
Im Bereich der Elektronik suchen Wissenschaftler nach Materialien, die Silizium ersetzen können. Vor kurzem wurden organische und anorganische Materialien der zweiten Generation entwickelt, welche die Eigenschaften von Silizium besitzen. Im Baugewerbe führt der Bedarf an hochresistenten Materialien, die starken Erdbeben standhalten oder gute Isolatoren sind, zur verstärkten Verwendung von Verbundstoffen.
Korrosion: Ursachen und Auswirkungen
Korrosion ist eine der Hauptursachen für die Zerstörung vieler Materialien, die für menschliche Aktivitäten verwendet werden. Sie tritt auf, weil die verwendeten Metalle nicht stabil sind; sie werden aus Erzen extrahiert, in denen Metalle als Oxide, Karbonate oder Sulfate vorkommen. Auch atmosphärische Komponenten, insbesondere Sauerstoff, verändern die meisten oxidierenden Materialien.
Carbon: Ein Hochleistungswerkstoff
Carbon ist ein Material, das aus gewebten Kohlenstofffäden besteht. Es besitzt die dreifache Festigkeit von Stahl bei einer 4,5-mal geringeren Dichte. Es ist sehr hart, schwer und wird kaum durch Korrosion oder Feuer verändert. Carbonfasern entstehen durch die Verkohlung verschiedener Ausgangsstoffe, wobei die Eigenschaften von der verwendeten Temperatur abhängen.
Supraleiter und elektrische Leitfähigkeit
Supraleiter sind Materialien, deren elektrischer Widerstand und Energieverlust bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt (-273 °C) gegen Null gehen. Sie bieten dem elektrischen Stromfluss keinerlei Widerstand.
Anwendungen der Nanotechnologie
In der Nanotechnologie ermöglichen Energieanwendungen eine längere Batterielaufzeit, weniger umweltbelastende Energien und eine höhere Effizienz. Chemische Verbrennungsreaktionen und die Elektrolyse können durch den Einsatz von Katalysatoren mit Nanopartikeln optimiert werden. In verschiedenen Branchen, wie der Lebensmittelindustrie, wird an Anwendungen geforscht, die Lebensmitteln das Aussehen von Frische und Qualität verleihen oder für innovative Beleuchtungskonzepte sorgen.
Einschränkungen und Risiken der Nanotechnologie
Atome bestehen zwar aus Teilchen, aber man darf ihre Wellennatur nicht vergessen. Unter bestimmten Umständen können sie sich beschleunigen und der Manipulation entziehen. Die Nanotechnologie ist hochkomplex und könnte nicht nur positive Überraschungen bereithalten. Daher müssen soziale und ethische Fragen zwingend berücksichtigt werden.
Abfallentsorgung auf der Deponie
Die Deponie gilt heute weiterhin als eine gültige Lösung für die Behandlung und Entsorgung fester Siedlungsabfälle, obwohl sie nicht die einzige Möglichkeit darstellt. Damit die Ableitungen kontrolliert werden können, müssen Deponien auf undurchlässigen Böden oder künstlich abgedichteten Flächen errichtet werden. Sie verfügen über ein System zur Sammlung von Sickerflüssigkeiten und ein System zur regelmäßigen Abdeckung der Abfälle während des Betriebs.