Meisterwerke der italienischen Renaissance

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Die Kuppel von Santa Maria del Fiore, Florenz

Die Kuppel hat eine sehr schlanke Form mit einer sanften Krümmung der acht Rippen aus weißem Marmor, die die Spitze erreichen. Die aufsteigenden Rippen kommen zusammen, um einer stilisierten Laterne Platz zu geben, die ebenfalls von Brunelleschi konzipiert wurde. Die rot gedeckte Kuppel ruht auf einem Tambour, der mit Marmor verkleidet ist und auf jeder Seite ein kreisrundes Fenster hat, das wie ein Ochsenauge wirkt.

Der Erfolg war so groß, dass sie zu einem Unterscheidungsmerkmal für Renaissance-Kirchen wurde. Michelangelo sagte über die Kuppel von St. Peter (St. Paul), dass er zwar eine ältere Schwester bauen wolle, aber keine schönere. Über fünf Jahrhunderte hinweg wurden in Europa und Amerika Lösungen umgesetzt, die von Brunelleschi vorgeschlagen wurden.

Palazzo Rucellai von Leon Battista Alberti

Die Gliederung der Fassade wird durch einen innovativen Rhythmus vertikaler Pilaster erreicht, die im Zusammenspiel mit den übrigen architektonischen Elementen stehen. Die Verwendung von Blöcken unterschiedlicher Größe sowie die geschickte Abstufung der Reliefs an den Pfeilern, Friesen, Fenstern und Türen verhindern ein Gefühl der Monotonie. Dank Albertis exquisitem Sinn für Harmonie und Schönheit war es möglich, dass die Fassade trotz ihrer Dichte nicht überladen wirkt.

Die Türen des Baptisteriums in Florenz

Ghiberti achtete sorgfältig auf die Beiträge anderer Bildhauer: Von Donatello übernahm er die unterschiedliche Tiefe des Reliefs, von Brunelleschi die Perspektive und von den französischen Goldschmieden die exquisite Liebe zum Detail. Ein halbes Jahrhundert lang nahm Ghiberti die führende Rolle in der florentinischen Kunstwelt ein. In seinem Atelier entstand eine neue Generation florentinischer Maler und Bildhauer.

Die Dreifaltigkeit von Masaccio

Das Gemälde in Santa Maria Novella in Florenz stellt den Triumph über den Tod dar. Die Jungfrau Maria zeigt auf ihren Sohn und blickt zu den Gläubigen; rechts steht der heilige Johannes. Die Figuren an den Seiten sind die Stifter (die das Werk in Auftrag gaben). Der Sockel stellt den Kalvarienberg (Golgatha) dar und symbolisiert den Tod.

Tempietto di San Pietro in Montorio von Bramante

Bramante spielte nicht nur mit der Mathematik, sondern auch mit dem Licht. Mit diesem Ansatz schafft er ein fast malerisches Spiel von Licht und Schatten zwischen den Wölbungen und Säulen der Cella, im Gegensatz zur Transparenz der Balustrade. Es markiert den Übergang von Florenz nach Rom und den Punkt, an dem wir von der Klassik zur Hochrenaissance übergehen.

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