Mendelsche Vererbungslehre und Anatomische Grundlagen: SEO-Optimierte Zusammenfassung
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Erbschaftslehre und Mendelismus (Ab 1854)
Zu Beginn seiner Tätigkeit mit Pflanzen wollte Gregor Mendel die Grundsätze der Übertragung von Eigenschaften der Eltern auf die Nachkommen erforschen. Eine reine Linie ist eine Gruppe von Lebewesen, die über Generationen hinweg Nachkommen mit der gleichen Grundlage (gleiche Merkmale) erzeugen.
Mendelsche Gesetze der Vererbung
1. Mendelsches Gesetz (Uniformitätsgesetz)
Dieses Gesetz besagt, dass wenn zwei Individuen reiner Linien mit einem besonderen, gegensätzlichen Merkmal gekreuzt werden, die Nachkommen der ersten Filialgeneration (F1) alle untereinander gleich sind (gleicher Phänotyp und Genotyp) und dem Phänotyp eines der Elternteile entsprechen.
2. Mendelsches Gesetz (Spaltungsgesetz)
Das zweite Hauptgesetz Mendels wird auch als Spaltungs- oder Disjunktionsgesetz der Allele bezeichnet. Eine Rückkreuzung dient dazu, die einzelnen Genotypen zu unterscheiden.
3. Mendelsches Gesetz (Gesetz der Unabhängigkeit der Merkmale)
Dieses Gesetz ist bekannt als das Gesetz der unabhängigen Vererbung und bezieht sich auf den Fall von zwei unterschiedlichen Merkmalen. Jedes Merkmal wird unabhängig von der Anwesenheit des anderen Merkmals vererbt.
Dihybridismus
Der Dihybridismus ist die Kreuzung von zwei verschiedenen Merkmalen innerhalb derselben Art.
Grundlagen der Anatomie
Definition Anatomie
Die Anatomie ist die Wissenschaft, die sich mit der Struktur, Funktion und Anordnung der Organismen (hier: des Menschen) beschäftigt.
Anatomische Grundposition
Die anatomische Position ist definiert als:
- Stehend, der Kopf aufrecht, ohne Neigung.
- Die Augen blicken geradeaus und auf gleicher Ebene.
- Die Arme sind gestreckt, die Handflächen zeigen nach vorne (supiniert).
- Die Füße sind parallel und die Fersen berühren sich.
Wichtige Richtungsbezeichnungen
Ventral (Anterior)
Was sich vor dieser gedachten Linie befindet (nach vorne gerichtet). Beispiele: Die Augen, die Knievorderseiten, die Handflächen.
Dorsal (Posterior)
Was sich hinter dieser Linie befindet (nach hinten gerichtet). Beispiele: Die Ellenbogen, das Gesäß, die Fersen, der Handrücken, der Nacken.
Proximal (Medial)
Was sich nahe an der Mittellinie des Körpers befindet.
Distal (Lateral)
Was sich weit entfernt von der Mittellinie des Körpers befindet (an der Seite).
Ebenen und Schnitte in der Anatomie
Anatomische Schnitte
Dies sind gedachte Linien, die es ermöglichen, den Körper zu teilen, um die inneren Strukturen beobachten zu können.
Koronalschnitt (Frontalschnitt)
Dies ist der Schnitt, der längs durch die Ohren geführt wird. Er teilt den Körper in einen vorderen (anterioren) und einen hinteren (posterioren) Teil. Er wird so genannt, weil er durch die Koronarnaht (Stirnbein) verläuft.
Transversalschnitte (Horizontalschnitte)
Diese Schnitte werden parallel zu den Koronalschnitten gezogen, verlaufen aber entlang der Längsmittelebene oder parallel dazu, also vor oder hinter der Koronarlinie.
Medianschnitt (Sagittalschnitt durch die Mittellinie)
Dieser Schnitt wird in anatomischer Position durchgeführt. Er verläuft senkrecht zur Längsmittelebene und teilt den Körper in zwei exakt gleiche Hälften (links und rechts). Durch diesen Schnitt werden alle paarigen Strukturen (Augen, Ohren, Gliedmaßen, innere Organe wie Nieren) gleichmäßig getrennt.
Sagittalschnitte
Dies sind Linien, die parallel zur Mittellinie gezogen werden. Die Schnitte erfolgen lateral (seitlich) der Mittellinie und teilen den Körper daher nicht in zwei gleiche Hälften.
Transversalschnitt (Axialschnitt)
Dieser Schnitt wird horizontal und senkrecht zum Medianschnitt durchgeführt. Er verläuft typischerweise durch den Nabel und teilt den Körper in eine obere (kraniale) und eine untere (kaudale) Hälfte.
Querschnitte
Dies sind alle Schnitte, die parallel zum Transversalschnitt (Axialschnitt) verlaufen, entweder höher oder tiefer als dieser.