Menschliche Entwicklung und ökologische Herausforderungen

Eingeordnet in Medizin & Gesundheit

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,17 KB

Unsere Spezies Homo sapiens

Unsere Spezies Homo sapiens hat sich weiterentwickelt, indem sie auf der Grundlage der Entwicklung des Geistes und der Kultur, der Wissenschaft und Technologie die Natur notwendig an unsere Bedürfnisse angepasst hat. Dank der Werkzeuge und Maschinen haben wir eine enorme Fähigkeit erworben, die Natur zu verwandeln, die weit über das Ausmaß hinausgeht, das biologisch für den Menschen möglich ist; die biologische Evolution wurde durch die Kultur ersetzt.

Umweltprobleme

Umweltprobleme scheinen neu zu sein, aber archäologische Überreste antiker Zivilisationen dokumentieren mehrere ökologische Krisen. Viele hatten natürliche Ursachen, aber in einigen Fällen wurden sie von den Menschen selbst verursacht. Im Allgemeinen kann man, besonders in Europa, Phasen beobachten, in denen es genug zu essen gab und die Bevölkerung schnell wuchs, gefolgt von Krisenzeiten, in denen das Überleben schwierig wurde, im Gegensatz zu anderen Kulturen, die stabilere Perioden erlebten.

Der ökologische Fußabdruck

Der Begriff „Ökologischer Fußabdruck“ wurde 1996 von Rees und Wackernagel definiert. Er ist ein Indikator, der „die Fläche des Bodens misst, die notwendig ist, um die Ressourcen zu produzieren, die ein Bürger, eine Stadt usw. verbraucht, sowie die Fläche, die benötigt wird, um die erzeugten Abfälle zu absorbieren und zu entgiften, unabhängig davon, wo diese Flächen liegen.“

Die Gaia-Hypothese

  • Sie wurde 1969 von James Lovelock formuliert.
  • Lovelock betrachtet den Planeten als ein Superorganismus mit der Fähigkeit zur Selbstregulierung und Selbsterhaltung, geeignet für das Leben mit der Sonnenenergie für seine Selbsterhaltung und Selbststrukturierung.

Beispiel: Das Meer nimmt gelöste Salze von den Kontinenten auf, aber sein Salzgehalt steigt nicht unbegrenzt an, da Lebewesen den Salzgehalt regulieren.

Der Treibhauseffekt

Eine Überhitzung der Atmosphäre wird durch die Anwesenheit verschiedener Gase in der Luft, sogenannte Treibhausgase, verursacht, welche die Wärmestrahlung streuen und so die Temperatur erhöhen.

Treibhausgase: Wasserdampf, Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O) und Sauerstoff (O2).

Klimawandel

Ein Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre ist auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe zurückzuführen, der mit dem Bevölkerungswachstum und dem Energieverbrauch korreliert. Ebenso ist die Methankonzentration in der Atmosphäre gestiegen, unter anderem durch Erdgas.

Die Hydrosphäre

Die Hydrosphäre umfasst das Wasser, das die Oberfläche der Erde formt. Sie besteht aus Wasser in den Ozeanen (3/4 der Gesamtmenge), Eiskappen und Gletschern, Seen, Flüssen, der Atmosphäre und dem Grundwasser, das für Lebewesen lebensnotwendig ist. Nur ein geringer Teil (0,7%) des Wassers ist Süßwasser (aus Flüssen, Seen und Grundwasser); die Entsalzung von Meerwasser ist sehr teuer und energieaufwendig. Die polaren Eiskappen regulieren das Klima und dürfen nicht angetastet werden. Dürre ist ein Problem für die Menschheit.

Der Wasserkreislauf

Dies ist die Bewegung des Wassers zwischen den Ozeanen und Kontinenten.

Er umfasst:

  • Verdunstung: Wasser wird durch Sonneneinstrahlung in die Atmosphäre transportiert.
  • Kondensation: Der Dampf sammelt sich in Wolken.
  • Niederschlag: Wolken geben Wasser (Regen, Hagel oder Schnee) über Ozeanen und Kontinenten ab. Das Wasser kehrt durch Infiltration, unterirdischen Abfluss und Oberflächenabfluss in die Ozeane zurück.

Biodiversität

In unserer Welt gibt es eine Vielzahl von Organismen und Landschaften. Die biologische Vielfalt spiegelt die Anzahl und Variabilität der lebenden Organismen wider und ist ein Maß für die Artenzahl an einem bestimmten Ort im Verhältnis zur Gesamtanzahl der Individuen in der Gemeinschaft. Zusammenfassend lässt sich sagen: Ökosysteme mit größerer Vielfalt sind reifer oder älter. Beispiel: Amazonas-Regenwald.

Verwandte Einträge: