Merkmale von Insekten, Stachelhäutern und Chordaten

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Insekten: Merkmale und Körperbau

Insekten sind eine Gruppe der wirbellosen Arthropoden (Gliederfüßer), das heißt, sie haben einen gegliederten Körper und verbundene Beine. Der Körper der Insekten ist in drei Hauptabschnitte unterteilt:

  • Kopf: Hier befinden sich die Sinnesorgane, wie Antennen, Mundwerkzeuge und Augen, die den Geschmackssinn und die Nahrungsaufnahme ermöglichen.
  • Brust (Thorax): Diese besteht aus drei Segmenten, an denen die Beine und Flügel ansetzen.
  • Hinterleib (Abdomen): Er besteht aus elf Segmenten. Hier befinden sich das Verdauungssystem, die Fortpflanzungsorgane sowie die Ausscheidungsorgane für Fäkalien und Urin. Zudem liegen hier die Luftlöcher (Stigmen), durch welche die Luft in die Atemwege gelangt.

Echinodermata (Stachelhäuter)

Echinodermata sind Meerestiere mit radialer Symmetrie, ähnlich den Speichen eines Fahrradrades oder einer Margerite. Sie bewegen sich mithilfe kleiner Füßchen an der Körperunterseite über den Meeresboden. Seesterne besitzen ein externes Skelett aus Kalkplatten, die passgenau zusammengefügt sind, während Seeigel einen mit Stacheln bedeckten Körper haben.

Schwämme (Porifera)

Obwohl sie wie Pflanzen aussehen, sind Schwämme in Wirklichkeit einfache Tiere. Sie sind sackförmig aufgebaut, mit einer großen Öffnung an der Oberseite und vielen Poren. Meist leben sie festgewachsen auf Felsen im Wasser. Sie fungieren als Wasserfilter: Durch ihre Poren nehmen sie Wasser auf und halten die Stoffe zurück, von denen sie sich ernähren. Der bekannteste Vertreter ist der Badeschwamm.

Chordata (Chordatiere)

Auch Menschen gehören zu den Chordatieren. Ihre Besonderheiten umfassen:

  • Deuterostomie, bilaterale Symmetrie und ein segmentierter Körper.
  • Triploblastie: Entwicklung aus drei Keimblättern mit einem gut entwickelten Zölom (Körperhöhle).
  • Nervensystem: Sie besitzen einen hohlen, rohrförmigen Nervenstrang dorsal des Verdauungstraktes. Bei komplexeren Tieren entwickeln sich daraus das Gehirn und das Rückenmark.
  • Chorda dorsalis: Eine stützende Struktur im Rücken, die sich über den Körper erstreckt. In einigen Gruppen bleibt sie lebenslang erhalten, in anderen wird sie durch die Wirbelsäule ersetzt.
  • Pharyngeale Schlitze: Diese treten in einem bestimmten Stadium der Entwicklung auf; bei erwachsenen Landwirbeltieren gehen diese Schlitze meist verloren.
  • Verdauungstrakt: Ein vollständiger Verdauungstrakt mit Mund, Anus und spezialisierten Regionen.
  • Fortpflanzung: Die Fortpflanzung erfolgt meist geschlechtlich, wobei die meisten Arten getrenntgeschlechtlich sind.
  • Anatomie: Ein ventral zum Verdauungstrakt gelegenes Herz, segmentierte Muskulatur sowie ein muskulöser postanaler Schwanz in einem bestimmten Entwicklungsstadium.
  • Segmentierung: Radiale, holoblastische Segmentierung.

Chordatiere werden in drei Unterstämme gegliedert: Urochordata (Manteltiere), Cephalochordata (Schädellose) und Wirbeltiere. Die ersten beiden Gruppen werden oft unter dem Namen Prochordaten zusammengefasst.

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