Merkmale des Realismus in der Literatur
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Merkmale des Realismus
Realismus ist durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet, die mehr für die innere Welt stehen.
- Interesse an der Realität: Der Autor kann nicht blind gegenüber den gesellschaftlichen Veränderungen sein, die auftreten, und versucht, die Gesellschaft jener Zeit zu schildern, ihre Widersprüche und Konflikte.
- Streben nach Objektivität und Verismo: Das Bild der Wirklichkeit muss durch die Einführung von Umgebungen, Verhaltensweisen und echten Dialogen oder zumindest glaubwürdigen Dialogen geprägt sein. Der Verfasser bedient sich oft der Beobachtung, wobei reichlich Beschreibungen, Haltungen und Dialoge verwendet werden, um sicherzustellen, dass jeder Charakter gemäß seiner Ausbildung und seiner Art zu sein zum Ausdruck gebracht wird.
- Die Stimme des Autors: Die Vorlage der Objektivität verhindert nicht, dass die Stimme des Autors ein erhebliches Gewicht im Erzähltext hat. Der Erzähler hat eine globale Vision des Sachverhalts, kennt die Gedanken und das Verhalten aller Charaktere und greift mit seinen eigenen Beobachtungen in die Entwicklung der Ereignisse ein.
Spanische Treppe des Realismus
- Die Prerealität: Sie beginnt im Jahre 1849 mit "Gabiota" von Fernán Caballero. Es wird ein neuartiger Farbstoff verwendet, der eine idealisierte Vorstellung von Wirklichkeit vermittelt. Führende Vertreter dieser Strömung sind Fernán Caballero, ein Pseudonym, mit dem er seine Werke signiert, Cecilia Bohl de Faber, und Pedro Antonio de Alarcón, Verfasser einer der besten Novellen des neunzehnten Jahrhunderts, "Der Hut 3 Gipfel".
- Der Realismus selbst: Er beginnt mit der Veröffentlichung im Jahre 1868 der "Die Quelle des Goldes" von Benito Pérez Galdós, dessen psychologisches Porträt zum zentralen Gegenstand des Realismus wird. Die herausragenden Autoren sind Juan Valera und Benito Pérez Galdós.
- Der Naturalismus: Er geht aus dem Realismus hervor und entstand in Spanien im Jahre 1880 mit "Die Enterbten" von Benito, der versteht, dass der Mensch durch die Gesetze der Vererbung bestimmt wird. Die naturalistischen Schriftsteller gehen über die bloße objektive Beschreibung der Gesellschaft hinaus und versuchen, die Ursachen für das erniedrigende Verhalten von Menschen zu erklären. Zu den wichtigsten Schriftstellern gehören Benito Pérez Galdós, Leopoldo Alas Clarín und Emilia Pardo Bazán.