Methodik und Kriterien der Projektforschung
Eingeordnet in Mathematik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 4,46 KB
Risiken bei der Präsentation von Forschungsprojekten
Die Präsentation von Vorschlägen aus einem Projekt erfordert die Einführung mehrerer Annahmen. Diese Strategie birgt jedoch Risiken: Die antragstellende Forschungseinrichtung kann durch die Entscheidung zwischen verschiedenen Projekten und insbesondere durch die verschiedenen Optionen innerhalb eines Projekts verunsichert werden. Zudem kann diese Vielzahl von Optionen im Projekt als Mangel an einer klaren Vorstellung davon interpretiert werden, was der Forscher beabsichtigt. Bei öffentlichen Ausschreibungen muss klar sein, welche Nachweise erbracht werden. Oft verliert der Budgetverantwortliche den Blick für den eigentlichen Forschungsprozess aufgrund der Bürokratie.
Die Strategie besteht darin, einige interessante Alternativen aufzuzeigen, sofern eine flüssige Kommunikation zwischen dem Antragsteller und der Untersuchungsbehörde besteht.
Repräsentativität in der quantitativen Forschung
Der Grad der Repräsentativität der Stichprobe muss gesondert betrachtet werden. Für quantitative Studien definiert dieser Abschnitt die Fehlerquote für die gesamte Stichprobe. Es wird ein Konfidenzniveau geschaffen, das in der Regel 2 Sigma (95 % Wahrscheinlichkeit) entspricht. Dies bedeutet, dass die Stichprobe im Bereich des in der Realität integrierten Durchschnitts liegt, im ungünstigsten Fall bei p = q = 50 %.
- Unendliche Universen: Bei mehr als 100.000 Personen stützt man sich auf Tabellen, in denen Stichprobengröße, Fehlerquote, Konfidenzniveau sowie die Werte für p und q vernetzt sind.
- Endliche Populationen: Hier wird eine einfache Formel angewendet.
Standardisierte Tabellen und Mechanismen dienen dazu, den Fehler zu finden. In der konkreten Forschungspraxis treten diese jedoch selten exakt so auf, da andere Verfahren zum Aufbau der Stichprobe verwendet werden. Daher weichen die Fehler und deren Wahrscheinlichkeiten oft ab und fallen größer aus. Dennoch ist die Distanz kein Hindernis für die Anwendung eines solchen rhetorischen Mittels.
Repräsentativität in der qualitativen Forschung
In der qualitativen Perspektive werden sowohl offene Interviews als auch Fokusgruppen im Hinblick auf ihre Repräsentativität entwickelt. Diese Darstellung ergibt sich aus den objektiven Bedingungen der Vertreter und der hypothetischen Rede, die sie produzieren.
Die Repräsentativität wird nicht nur durch grundlegende soziodemografische Merkmale bestimmt, sondern auch durch die Eigenschaften des Sprachmaterials, auf das sich die Analyse beziehen sollte. Es geht darum, dass sowohl Individuen als auch Diskurse in der Stichprobe so vertreten sind, wie sie in der Gesellschaft unter den gegebenen Bedingungen im Verhältnis zueinander stehen. Um sozial repräsentativ zu sein, sollten die wichtigsten Vorhaben verschiedener Bevölkerungssektoren in der Stichprobe enthalten sein. Dies umfasst eine gleiche Anzahl von offenen Interviews mit Gruppen oder Einzelpersonen mit Verhalten X, Verhalten Y sowie Probanden, die keines dieser Verhalten zeigen. Für eine angemessene qualitative Vertretung ist es entscheidend zu beachten, welche Sektoren eventuell ausgelassen wurden.
Kriterien für die Bewertung der Forschung
Dieser Aspekt wird im Projekt oft übersehen. Bei statistischen Erhebungen oder Experimenten gibt es verschiedene Kriterien, welche die Zuverlässigkeit des Instruments und den Kontext bestimmen. Dies betrifft die wahrgenommenen Unterschiede in der Auslegung bei der Kreuzung verschiedener Variablen bis hin zur einfachsten Analyse.
Im Fall von qualitativen Verfahren wird die Zuverlässigkeit primär durch die Sättigung bestimmt – also wenn sich dieselben Referenzen bei Teilnehmern aus demselben sozialen Bereich wiederholen. Man muss jedoch sicherstellen, dass diese Formulierungen tatsächlich demselben sozialen Bereich zuzuordnen sind. Die Kernfragen lauten: Definieren diese Hinweise dasselbe semantische Feld? Ist die Sinnstruktur konsistent?
In beiden Fällen wird die Zuverlässigkeit und Gültigkeit der Ergebnisse nach deren Erhebung evaluiert. Der Rückgriff auf frühere Studien kann als Rahmen für die Bewertung dienen. Bei Forschungsprojekten jeder Größe empfiehlt es sich, vor der Abfassung des Endberichts eine Form der Prüfung durch Expertenberatung einzuführen.