Methodische Grundlagen im Englischunterricht: Journaling & Co.
Classified in Lehre und Ausbildung
Written at on Deutsch with a size of 4,19 KB.
Journals und Logbücher im Englischunterricht
Journals und Logbücher sind wertvolle Werkzeuge im Englischunterricht. Ein Journal ist ein Notizbuch, in dem Schüler ihre persönlichen Gedanken, Fragen, Ideen, Wörter oder Ausdrücke festhalten, an die sie sich erinnern möchten, oder Gefühle, die sie über Erfahrungen im Unterricht haben. Logbücher sind in der Regel zielorientierter und beinhalten beispielsweise Beobachtungen von Lernaktivitäten, Listen gelesener Bücher oder Filme, Hinweise auf Lernstrategien usw. Die Language Experience-Methode ist eine der effektivsten Methoden für das Lesenlernen und für den Zweitspracherwerb im Allgemeinen. Die Schüler erleben etwas gemeinsam und haben dann die Möglichkeit, es im Detail zu besprechen.
Rollenspiele und Simulationen
Rollenspiele und Simulationen sind natürliche Erweiterungen der traditionellen Methoden des Lesens oder Auswendiglernens von Dialogen oder des Schreibens von Sketchen, die aus kurzen Gesprächen bestehen.
Strukturübungen
Strukturübungen sind Übungen, die die Aufmerksamkeit der Schüler auf die Form oder Struktur der Sprache konzentrieren.
Umfragen zur Informationssammlung
Mithilfe von Umfragen sammeln Schüler Informationen von einer Stichprobe von Personen oder anderen Schülern, um die Häufigkeit bestimmter Reaktionen zu bestimmen.
Spezifische methodische Grundlagen im Englischunterricht
In Bezug auf Lehrmethoden finden wir in unserem RD/Dekret klare Festlegungen, wie folgt:
- Die Schüler sollen in Kontakt mit kommunikativen, aussagekräftigen und nachvollziehbaren Daten – sprachlichen und nicht-sprachlichen Erfahrungen – gebracht werden.
- Aktivitäten oder Aufgaben, die ausgeführt werden, müssen den wichtigsten Punkt der didaktischen Planung darstellen. Die Aktivitäten und Aufgaben müssen von Themen oder Interessenpunkten ausgehen.
- Die vier Fertigkeiten (Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen) werden integral bearbeitet. Die mündlichen und rezeptiven Fertigkeiten sind in den frühen Phasen sehr wichtig.
- Es ist wichtig, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, die Kompetenzniveaus kompensieren.
Didaktische Prinzipien
Die Didaktik ist in der Lage, eine Reihe von allgemeinen methodischen Prinzipien zu etablieren, die heute grundlegend sind und von Krashens und Terrells Natural Approach sowie den jüngsten kommunikativen und interaktiven Ansätzen abgeleitet werden. Betrachten wir diese im Detail:
Methodische Grundlagen aus dem Natural Approach
- In Anlehnung an Krashens Theorie gehen wir davon aus, dass die natürliche Situation die einzige ist, die den Spracherwerb fördert.
- Weder das Alter noch die Situation sind im Lernprozess wichtig. Entscheidend sind die Aktivitäten oder Aufgaben, die mit der Sprache durchgeführt werden.
- Beeinflusst von Krashen, erkennen wir an, dass es wichtig ist, das Selbstvertrauen der Sprachschüler zu fördern (emotionaler Filter und/oder Angst).
Methodische Grundlagen aus dem kommunikativen Ansatz
- Eine natürliche Erwerbssituation allein reicht nicht aus, um eine Sprache zu lernen. Sprachliches Eintauchen sollte der erste Schritt für eine spätere Reflexion sein, damit sensorisch erfasste Daten im Gedächtnis verankert werden.
- Die Dichotomie zwischen der formalen Situation (wo nur Lernen möglich ist) und der informellen Situation (wo Erwerb möglich ist) ist im schulischen Umfeld nicht anzunehmen.
- Die Verbindung zwischen Immersionsverfahren (Krashen) und Reflexionsprozessen ist beim Erlernen von Fremdsprachen notwendig. Heutzutage wird das Sprachenlehren und -lernen als ein "Kontinuum" formalen Wissens/instrumentellen Kenntnisse in dieser Sprache bezeichnet.
- Der Lehr-Lern-Prozess darf nicht um den Inhalt zentriert sein, sondern die Schüler sollten im Fokus stehen.
- Der didaktische Akt ist ein Kommunikationsakt an sich.