Migration in Spanien: Ursachen, Folgen und Entwicklungen
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Tema 10: Migrationsströme
1. Migration — Ursachen und Folgen
1.1 Ursachen der Migration
Ursachen:
- Demografisch und wirtschaftlich: Bevölkerungswachstum ohne gleichzeitige Schaffung von Arbeitsplätzen führt zu Arbeitslosigkeit. Viele Spanier wanderten in der Vergangenheit nach Amerika und nach Westeuropa aus.
- Naturkatastrophen: Erdbeben, Überschwemmungen usw.
- Politisch: Krieg, Verfolgung und Repressionen führen zum Wegzug ganzer Bevölkerungsgruppen. Nach dem Spanischen Bürgerkrieg (GC) gingen viele Menschen ins Exil.
- Soziokulturell: Kulturelle Unterschiede oder familiäre/partnerbedingte Gründe können ebenfalls Migration auslösen.
1.2 Folgen der Migration
Folgen:
- Für das Herkunftsland: Neben einer kurzfristigen Entlastung des Arbeitsmarktes kann es zu Verlusten an Erwerbspersonen kommen; dies begünstigt die Überalterung der Bevölkerung.
- Für das Zielland: Einwanderungswellen können Arbeitsmarktspannungen auslösen, bringen aber oft wirtschaftliche Entwicklung und Diversifizierung mit sich.
- Für die einzelnen Auswanderer: Das Leben der Migrantinnen und Migranten verändert sich grundlegend; die Folgen hängen stark vom Zielland und der individuellen Situation ab.
1.2 Los Migrationsbewegungen in Spanien
Transozeanische Migrationen in der Geschichte: (Hinweis: historischer Kontext und Beispiele sind wichtig, z. B. Auswanderung nach Lateinamerika in verschiedenen Epochen.)
2. Die Binnenwanderung
2.1 Ursachen und Verlauf der Binnenwanderung
Im 20. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung in Spanien stark; in ländlichen Gebieten entstanden sozioökonomische Schwierigkeiten aufgrund geringer Produktivität, der starken Präsenz von Tagelöhnern und hoher Arbeitslosigkeit bzw. der Dominanz kleiner Höfe. Viele Menschen der landwirtschaftlichen Bevölkerung zogen in die Städte — es kam zu einer ausgeprägten Binnenmigration.
Die Aufnahmegebiete konzentrierten sich auf stark industrialisierte Regionen wie Madrid, Barcelona und das Baskenland. Migrationen erfolgten teilweise innerhalb naher Regionen, es gab aber auch längere Wanderungsbewegungen, z. B. von Andalusien, Extremadura und Galicien nach Barcelona. Die Ankunft dieser Menschen warf soziale und infrastrukturelle Probleme auf, die später sukzessive gelöst wurden.
3. Externe Migration
3.1 Die externe Migration
Die externe Migration begann in den 1950er Jahren als Arbeitskräftebewegung; später folgten weitere Einwanderungswellen aus verschiedenen Ländern. Die verstärkte Auswanderung wurde durch die wirtschaftliche Expansion in anderen europäischen Ländern begünstigt, beeinflusst durch Maßnahmen wie den Marshallplan und später die Schaffung des Gemeinsamen Marktes, während Spanien vergleichsweise benachteiligt war.
Auswanderer stammten aus dem gesamten spanischen Territorium; die wichtigsten Aufnahmeländer waren Deutschland, Frankreich und die Schweiz.
3.2 Folgen der externen Migration
Die Auswanderung hatte mehrere Konsequenzen für Spanien (demografisch, wirtschaftlich, sozial). Die Wirtschaftskrise von 1973 markierte den Beginn vom Ende der großen externen Migrationswellen.
4. Vom Auswanderer- zum Einwandererland
4.1 Spanien als Einwanderungsland
Zuwanderung lässt sich in verschiedene Gruppen unterteilen:
- Personen im Ruhestand aus Mittel- und Nordeuropa: Menschen, die dauerhaft an die spanische Mittelmeerküste ziehen, wegen des günstigen Klimas und der Lebensqualität.
- Fachkräfte und Führungskräfte: Mitarbeitende multinationaler Konzerne, hochqualifizierte Arbeitskräfte sowie Personen aus Kunst und Kultur. Viele stammen aus EU-Ländern und kommen zur Arbeit oder für eine bessere Lebensqualität.
- Politisch Verfolgte / Flüchtlinge: Personen, die aus politischen Gründen ihr Land verlassen mussten; hierzu zählen auch Flüchtlinge aus bewaffneten Konflikten.
- Wirtschafts- und Arbeitsmigranten: Diese Gruppe macht oft die größte Zahl aus — Frauen, Männer und Kinder aus anderen Ländern, die Arbeit und menschenwürdige Lebensbedingungen suchen.
4.2 Die ausländische Bevölkerung in Spanien
(Hier würden statistische Daten zur ausländischen Bevölkerung, Herkunftsländer, Verteilung nach Regionen, Integrationsindikatoren und Arbeitsmarktbeteiligung folgen — bitte bei Bedarf ergänzen.)
Hinweis: Dieses Dokument fasst Hauptursachen, Entwicklungsphasen und Auswirkungen von Migration in Spanien zusammen. Für tiefergehende Analysen sollten historische Daten, Statistiken und aktuelle Quellen herangezogen werden.