Die Militärdiktatur von Miguel Primo de Rivera

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Punkt 15: Das Manifest von Primo de Rivera

Dieser Text steht im Zusammenhang mit dem Manifest von Primo de Rivera (wörtlich übersetzt: Vetter von Rivera). Ein Manifest ist ein Dokument, das die Gedanken und Absichten des Verfassers ausdrückt. Wenn eine Führungspersönlichkeit dies tut, handelt es sich um ein politisches Manifest. Das von Rivera verfasste Manifest beschreibt die aktuelle Lage und enthält Aussagen, die die verbalen Angriffe gegen die Politik rechtfertigen sollen. Rivera wurde verbannt, was letztlich zum Sturz der Diktatur und des Königs führte. Die Katastrophe selbst wurzelt im Jahr 1898. Der Director übernimmt die Haftung. Die politische Ordnung und die funktionierende Verwaltung unterstanden dem offiziellen Ministerium. Eine der bemerkenswertesten Notationen ist das scheinbare Ende der Konflikte in Marokko. Barcelona war konfrontativer geprägt; dort nahm der Anarchismus seinen Anfang. Rivera verfügte die Abschaffung der Verfassung und der politischen Parteien.

Ursachen und Ziele der Diktatur

Die unmittelbaren Ursachen der Diktatur sind:

  • Das Versagen und die Degeneration des Turnismo-Systems.
  • Das Problem von Marokko.
  • Die anhaltenden Unruhen.

Die Ziele des Putsches waren:

  • Das Ende des parlamentarischen Systems der Restauration.
  • Die Lösung des Marokko-Problems.
  • Die Gewährleistung der öffentlichen Ordnung sowie die Beseitigung von Terrorismus und sozialen Unruhen.
  • Das Vorgehen gegen Antiklerikalismus und Separatismus.

Politische Maßnahmen und Institutionen

Zu den von Primo de Rivera ergriffenen politischen Maßnahmen gehörten die Aussetzung der Verfassung, die Auflösung des Parlaments und die Errichtung einer Militärdiktatur mit der Schaffung eines Militärverzeichnisses (Directorio Militar), um das Land zu führen. Sein ambitioniertestes Projekt war die Zerstörung des Parlamentarismus und dessen Ersetzung durch ein anderes Staatsmodell mit neuen Institutionen. Die drei wichtigsten Etappen waren:

  • Die Gründung der Vaterländischen Union (Unión Patriótica).
  • Die Schaffung der Nationalen Beratenden Versammlung.
  • Der Entwurf einer neuen Verfassung.

Herrschaft und regionale Repression

Die Entscheidungen des ehemaligen Diktators waren einschneidend und gaben eine klare Richtung für das gesamte politische, soziale und wirtschaftliche Spanien vor. Am 18. September erfolgte die Auflösung der Cortes sowie ein Dekret zum Verbot des Gebrauchs anderer Sprachen als Kastilisch sowie von Symbolen wie der baskischen oder katalanischen Flagge. Das Commonwealth of Catalonia wurde durch die Ernennung von Kurator Alfons Board beschlagnahmt, und die Provinzräte wurden aufgelöst. Bis 1925 wurde die Regierung Rivera durch ein Militärgremium kohärent geführt; Primo de Rivera glaubte, das Land "mit eiserner Hand" regieren zu müssen.

Opposition und wirtschaftliche Monopole

Auf der anderen Seite standen die Intellektuellen, die seit 1898 aktiv waren. Sie akzeptierten die Möglichkeit eines Militärdiktators nicht und mussten bald unter den Auswirkungen des Systems leiden. Die katalanische Bourgeoisie sah ihre früheren Versuche der Dezentralisierung durch eine noch zentralistischere Wirtschaftspolitik frustriert. Es kam zur Begünstigung von Monopolen, von denen viele staatseigene Konzerne oder geschlossene Gruppen von Geschäftsleuten waren, die mit der Diktatur in Verbindung standen. Dadurch verlor das Regime seine anfängliche Akzeptanz in der katalanischen Gesellschaft. Der als antikatalanisch wahrgenommene Nationalismus verlieh den linken Gegnern des Regimes von Primo de Rivera Auftrieb, die als Keimzelle der Esquerra Republicana de Catalunya fungierten.

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