Motivation, Frustration und Konflikt am Arbeitsplatz
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Motivation
Motivation ist, was Menschen antreibt, durch Handlungen ein bestimmtes Ziel zu erreichen, d. h. persönliche oder Gruppeninteressen zu verwirklichen.
Wichtigste Gründe für menschliches Handeln:
- Leistung: Wunsch nach Einfluss auf andere, volle Bedürfnisbefriedigung.
- Wirtschaftlich: Volle Befriedigung aller Bedürfnisse.
- Transzendent: Wunsch nach Überleben (religiös, philosophisch).
- Sozial: Interesse an der Verbesserung der Situation anderer.
- Wissenschaftlich-technisch: Stärkung der Fähigkeiten, Generierung neuen Wissens, Verbesserung der beruflichen Kenntnisse.
- Kulturell und künstlerisch: Freude an der Schönheit, Bedürfnis nach freiem Ausdruck.
Faktoren, die die Motivation fördern:
- Beruflicher Erfolg
- Anerkennung
- Perfektion in der Arbeit
- Verantwortung
- Beruflicher Aufstieg
Faktoren, die Frustration fördern:
- Hierarchische Organisation des Unternehmens
- Führungsstil
- Arbeitsbedingungen
- Lohn
- Beziehungen zu Kollegen
- Status
- Sicherheitsbedingungen
Maslows Bedürfnispyramide (von unten nach oben):
- Physiologische Bedürfnisse
- Sicherheitsbedürfnisse
- Soziale Bedürfnisse
- Wertschätzungsbedürfnisse
- Selbstverwirklichung
Vrooms Erwartungstheorie:
Die Bereitschaft, sich für ein Ziel anzustrengen, ist direkt proportional zur Erwartung, dieses Ziel zu erreichen.
Adams' Equity-Theorie:
Basierend auf sozialem Vergleich: Menschen neigen dazu, ihre Anstrengungen und Belohnungen mit denen anderer zu vergleichen.
Frustration
Emotionale Störung, verursacht durch die Unmöglichkeit, ein Ziel oder ein Bedürfnis ganz oder teilweise zu erreichen.
Ursachen und Wirkungen von Frustration:
- Mangelnde Erwartungen: Stagnation, Apathie, Absentismus.
- Monotone, gefährliche, anstrengende oder sich wiederholende Aufgaben: Apathie, Langeweile, Enttäuschung, Mangel an Interesse, Angst vor Gefahr, Absentismus.
- Unzureichende Vergütung: Niedriges Selbstwertgefühl, niedrigere Erwartungen, Apathie, Fehlzeiten, geringe Leistungsfähigkeit.
Indikatoren für ein gutes Arbeitsklima:
- Kohäsion der Gruppe
- Kommunikation
- Zufriedenheit
- Ruhe
- Erfolgreiche Teilnahme
Wie sich das Arbeitsklima auf die Produktivität auswirkt:
Beeinträchtigt die Gesundheit der Arbeitnehmer, die Arbeitsbeziehungen und die Produktivität.
5 Maßnahmen für ein gutes Arbeitsumfeld:
- Förderung herzlicher Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Unternehmen.
- Transparentes Beförderungssystem basierend auf Fähigkeiten und Anerkennung.
- Zusammenarbeit und Koordination.
- Verbesserung der Kommunikation.
- Förderung der Kreativität.
- Faire und angemessene Vergütung.
Personalwesen
4 Techniken zur individuellen Leistungsförderung:
- Arbeitsplatzgestaltung
- Vergütungsmodell basierend auf der Equity-Theorie
- Effektive Organisation, Beteiligung und Förderung
- Schulungsplan
Funktionen der Personalabteilung:
Sicherstellen, dass die Mitarbeiter entsprechend ausgebildet sind, an den richtigen Arbeitsplätzen eingesetzt werden und produktiv arbeiten.
Konflikt
Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die entsteht, wenn das Verhalten einiger den Zielen anderer schadet.
Konfliktsituation in der Gruppe:
Beispiel: Konflikt zwischen zwei Abteilungen, dessen Lösung das gesamte Unternehmen betrifft.
Konfliktsituation für eine Einzelperson:
Beispiel: Ein Mitarbeiter beschwert sich, dass sein Chef ihm keine Gehaltserhöhung gewährt.
Entwicklungsstufen eines Konflikts:
- Identifikation und Assimilation
- Analyse
- Suche nach Lösungen
- Wahl der besten Lösung
Ausgangspositionen der Konfliktursachen:
- Eigenständige Interpretation von Informationen
- Verwechslung zwischen Fakten und Meinungen
- Widersprüchliche Interessen oder Werte
- Mangelnde Ressourcen und unterschiedliche Kriterien bei deren Anwendung
- Persönliche oder berufliche Kompetenz
Verhandlungen
Prozess, bei dem zwei Parteien mit unterschiedlichen Positionen und Zielen versuchen, eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Einigung zu erzielen.