Musik des 20. Jahrhunderts: Nationalismus, Moderne und Pop

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Die Musik des 20. Jahrhunderts

Nationalismus und Beiträge zur Romantik

Die Musik des zwanzigsten Jahrhunderts: Im späten 19. Jahrhundert entstand ein ausgeprägter Nationalismus, der regionale Musik in der Musik- und Populärkultur förderte. Beiträge zur Romantik zeigten sich in traditionellen Elementen, die dem Leben der Menschen Ausdruck verleihen. Die klassische Gattung der Symphonie und der Sonate wurde erweitert; das Ballett in Russland entstand unter Einbeziehung exotischer Instrumente, neuer Harmonien und ferner Klänge. Es gab auch politische Einflüsse auf musikalische Entwicklungen. Geburtsländer und bedeutende Komponisten dieser nationalen Strömungen sind zum Beispiel: Russland – Glinka; Tschechien – Bedřich Smetana; Ungarn – Béla Bartók; Finnland – Jean Sibelius; Norwegen – Edvard Grieg; etc.

Musik nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Musik nach dem Zweiten Weltkrieg: In den 1920er und 1930er Jahren entstanden viele neue Strömungen, die bis in die 1950er Jahre wirkten. Beispiele für wichtige Komponisten und Entwicklungen dieser Periode sind Falla, Prokofiev, Ives u. a. Als Gegenreaktion auf Romantik und Wagner entwickelten sich Postserialismus (mit Vorbildern wie Webern und Schönberg) sowie die Zwölftonmusik (Dodekaphonie). Das Interesse an einer musikalischen Revolution führte zu radikal neuen Möglichkeiten, insbesondere in elektronischer Musik, Klangforschung und der Einbeziehung von Geräuschen.

Avantgarde, Zufall und Darmstadt

Im Bereich der Avantgarde, besonders im Umfeld der Darmstädter Schule, verwarfen einige Komponisten traditionelle Techniken zugunsten neuer Kompositionsansätze; Teile der Komposition wurden dem Zufall überlassen. Beispiele hierfür sind Karlheinz Stockhausen und Witold Lutosławski.

Blues und Black Music (im Jahr 2009:)

Blues, Black Music (im Jahr 2009):

  • Work Songs: Lieder der afrikanischen Sklaven im Süden der Vereinigten Staaten. Instrumente und Begleitung: Banjo, Klarinette und Stimme.
  • Rhythm & Blues: Eine Mischung aus Gospel und Blues-Elementen; populäre Musik der afroamerikanischen Bevölkerung in den Jahren 1940–60. Zum Tanzen gedacht; Sänger wurden häufig von Klavier, E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Tenorsaxophon begleitet. Rhythmisch basierte diese Musik oft auf der 12-taktigen Form mit synkopierten Rhythmen; es kamen verkürzte Akkorde und reduzierte Dur-Tonleitern zum Einsatz, und sie beeinflusste auch das weiße Publikum.

Folk, Balladen und frühe Popmusik

Musik, sehr instrumentell: Irische Balladen sind Lieder aus keltischen Wurzeln und von irischen Siedlern, die in die Vereinigten Staaten zogen. Sie werden meist von Gitarre oder Bass begleitet und erzählen Texte von Liebe, sozialen Problemen usw. Beispiele für frühe populäre Sänger und Einflüsse sind Elvis Presley und Jerry Lee Lewis.

Rock and Roll und Pop

Rock and Roll: Amerikanische Popmusik der 1950er Jahre, die auch die 1960er beeinflusste. Typische Instrumente sind Schlagzeug und Gitarren; der Stil ist schnell und energiegeladen.

Pop: Zeitgenössische populäre Musik, ein Produkt der Massenmedien mit großem kommerziellen Erfolg. In den 1960er Jahren verschmolzen Folk und Rock, wodurch ein milderer, stärker kommerzialiserter Rock entstand.

Die Beatmusik der 1960er

Die Beatbewegung der 1960er Jahre stellte viele amerikanische Werte in Frage, förderte sexuelle Freiheit und zeigte Interesse an östlicher Philosophie. Ein zentrales Beispiel sind The Beatles: John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison.

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