Musikgeschichte: Von der Renaissance bis zum Mittelalter

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Renaissance: Musik, Tanz und Kultur (15. und 16. Jahrhundert)

Historischer Kontext

Avarcas: Historische Anmerkung zum 15. und 16. Jahrhundert.

Grundlagen der Musiktheorie

  • Polyphonie: Mehrere klingende Stimmen gleichzeitig.
  • Kontrapunkt: Eine polyphone Satztechnik, die darauf abzielt, den einzelnen Stimmen maximale rhythmische Unabhängigkeit zu verleihen.

Religiöse Musik

Die religiöse Polyphonie basiert auf einer ersten Stimme, deren Melodie aus den Gesängen des gregorianischen Chorals stammt.

Stimmlagen (von hoch zu niedrig)

  • Triple (Diskant): Die melodischste Stimme.
  • Alt: Akut und schwer.
  • Tenor: Im gregorianischen Choral ist dies in der Regel die tiefere Vorstimme.
  • Bass.

Weltliche Polyphonie und ihre Formen

Die weltliche Polyphonie verwendet Volkssprachen (Vernakularsprachen) und ist inspiriert von volkstümlichen und Troubadour-Traditionen. Sie ist musikalisch gewagter.

Wichtige Formen der weltlichen Polyphonie

  • Chanson: Ein Genre französischen Ursprungs mit regelmäßigen Versen, Melodie und Rhythmus. Die Hauptstimmen sind scharf und die untere Stimme ist musikalisch wichtig.
  • Carol (Volkslied): Eine Liedform, die sich durch die Nachahmung eines beliebten und unbeschwerten Stils auszeichnet.
  • Madrigal: Ein italienisches Genre von intensiver Ausdruckskraft, das von Solisten a cappella gesungen wird.

Tanz in der Renaissance

Vor dem 15. Jahrhundert wurden Tanzschritte durch mündliche Überlieferung weitergegeben. Ab dem 15. Jahrhundert begannen Choreografien aufgeschrieben zu werden, und die ersten Tanzschulen und Meister entstanden.

Wichtige Tänze

  • Die Pavane
  • Die Anmutige
  • Das Ballett

Prähistorische Musik

Musikwissenschaft und Quellenlage

Die Musikwissenschaft untersucht alle Aspekte der ursprünglichen Musik. Es sind keine musikalischen Schriften erhalten, lediglich einige Hieroglyphen zur Entzifferung.

Das Mittelalter (ca. 500–1500 n. Chr.)

Historischer Kontext und frühe Musik

Das Mittelalter begann mit dem Untergang des Römischen Reiches und dauerte fast 1000 Jahre.

Anmerkung: Die Musik in Griechenland galt als Geschenk der Götter; der Gott der Musik ist Apollo. In dieser Zeit gab es hauptsächlich gregorianische Gesänge.

Wichtige Institutionen und Begriffe

  • Heilige Inquisition: Eine gerichtliche Institution, die vom Papst im Mittelalter mit dem Ziel geschaffen wurde, Personen zu lokalisieren, die der Ketzerei schuldig waren.
  • Katakomben: Zufluchtsort für Christen.

Der Gregorianische Choral

Die Gregorianischen Gesänge stammen aus den Liedern der Katakomben. Die christliche Musik wurde von Geburt an als Gebet der Hingabe gesungen. Sie wurden mit Abweichungen vom 7. Jahrhundert (S. VII) bis zum 17. Jahrhundert (S. XVII) praktiziert.

Weltliche Musik: Troubadoure und Spielleute

  • Troubadour: Dichter und Sänger in der mittelalterlichen Provence. Diese Mode entstand im 11. Jahrhundert (S. XI). Der erste Troubadour war Wilhelm von Poitiers. Sie entstammten dem Adel.
  • Spielleute (Entertainer): Zogen durch das mittelalterliche Europa, um Instrumente zu spielen, zu singen usw. Sie unterschieden sich von den Troubadouren durch ihre bescheideneren Anfänge.
  • Weltliche Musik: Die zwei großen Genres der weltlichen Musik sind die lyrischen (Troubadour) und die epischen Formen.

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