Nachhaltigkeit, Wüstenbildung und Bodenerosion erklärt
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Was unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist
Der Begriff Nachhaltigkeit bezieht sich auf die Fähigkeit zu bestehen. So wurde die nachhaltige Entwicklung als eine Entwicklung definiert, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse zu gefährden.
Für eine nachhaltige Entwicklung müssen mindestens zwei Bedingungen erfüllt sein:
- Die Rate der Ausbeutung: Die Rate, mit der Ressourcen verbraucht werden, darf die Regenerationsrate nicht überschreiten.
- Die Emissionsrate von Abfällen: Diese muss kleiner sein als die assimilative Kapazität des Ökosystems, in das entladen wird. So waren bis zur industriellen Revolution die CO2-Emissionen menschlicher Aktivitäten unter der assimilativen Kapazität des Systems, sodass die Konzentration dieses Gases stabil blieb. Danach übertraf das Volumen der Emissionen die Assimilationskapazität, was zur Folge hat, dass die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre angestiegen ist.
Wüstenbildung und Bodendegradation
Wüstenbildung ist ein Prozess der Bodendegradation in ariden und semiariden Gebieten, der durch Klimaschwankungen oder menschliche Aktivitäten verursacht wird. Er beginnt normalerweise mit der Verschlechterung der Bodenqualität oder der Fruchtbarkeit, was die Vegetation reduziert und schließlich zur Bodenerosion führt.
Bedingungen für Wüstenbildung
Die beiden Bedingungen für Wüstenbildung sind:
- 1. Ein klimatisches Risiko: Geprüfte trockene und halbtrockene Klimate, deren jährlicher Niederschlag bei weniger als 200 mm bzw. zwischen 200 und 600 mm liegt, jeweils mit starker Saisonalität.
- 2. Missbrauch oder unsachgemäße Landnutzung: Durch Aktivitäten wie:
- Entwaldung: Übermäßige Abholzung von Wäldern zur Holznutzung oder um sie durch landwirtschaftliche Kulturen zu ersetzen.
- Übernutzung von Pflanzen: Der übermäßige Verbrauch durch Beweidung, was den Boden schutzlos zurücklässt.
Faktoren der Bodenerosion
Die Gefahr der Bodenerosion des Landes hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Klima: Die Niederschlagsmenge bestimmt das Risiko. Klimazonen wie der Mittelmeerraum, in denen Dürreperioden von sintflutartigen Regenfällen unterbrochen werden, führen verstärkt zu Bodenerosion.
- Die Neigung des Geländes: Die erosive Kapazität eines Wasserstroms erhöht sich mit Volumen und Geschwindigkeit, was von der Neigung abhängt. Jede Steigung von mehr als 15 % trägt ein hohes Risiko der Erosion.
- Vegetation: Pflanzen halten den Boden mit ihren Wurzeln fest, verlangsamen den Oberflächenabfluss und erhöhen die Infiltration des Wassers in den Untergrund. Dies schützt den Boden vor Erosion.
- Die Anfälligkeit des Landes: Nicht alle Böden haben die gleichen Eigenschaften. Die Beschaffenheit der mineralischen Fraktion und der Humusgehalt machen manche Böden weniger anfällig für Erosion als andere.
Berechnung des ökologischen Fußabdrucks
Zur Berechnung des ökologischen Fußabdrucks einer Person werden vor allem folgende Faktoren betrachtet:
- 1. Landwirtschaftliche Flächen und Weideland
- 2. Meeresflächen (Maritime Space)
- 3. Wald (Forest)
- 4. Waldfläche
- 5. Bebaute Flächen (Superficie) für den Wohnungsbau