Natur in der Poesie von Miguel Hernández – Motive und Bilder

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Natur in der Poesie von Miguel Hernández

Natur: Miguel stand seit seinem vierten Lebensjahr in direktem Kontakt mit der lebendigen Natur, und sie gewährte ihm die ersten Erkenntnisse über das Leben. In seinen ersten Zeilen versucht ein heranwachsender Jugendlicher, die einfachsten Ereignisse des Lebens aufs Papier zu übertragen, jene, die er täglich sieht. Er spricht auch von einer sensorischen Poesie optischer und akustischer Erscheinungen, die jetzt die enge Verbindung zwischen der dichterischen Kunst MHs und dem Alltag zeigt. Diese Art der Dichtung kann als Alltagsdichtung beschrieben werden; sie macht das, was er in seinen Augen sieht, schriftlich erkennbar.

Einflüsse und Landschaftsbeschreibungen

Sie konzentriert sich auf die Beschreibung der Landschaft von Orihuela und der Moderne, und imitiert MH Werke wie die von Vicente Medina und die idyllischen Sitten (Salamanca), Gabriel y Galán sowie die bäuerlichen Umgebungen, in denen er aufwuchs. Auch Salvador Ruedas Vorliebe für die Herstellung bunter Landschaften wird deutlich; das erinnert letztlich an primäre Eindrücke.

Die Verschönerung der Natur

In Lesungen aus seinem ersten Gedichtband, Proficient in Monde, ist die Verschönerung der Natur durch den Einsatz vieler literarischer Mittel erkennbar. Der Titel verweist auf die Mondkugel als Symbol der Fruchtbarkeit. Es wird die Schönheit durch Pflanzen beschworen: Lilien, Tuberose, Lilien, Goldlack, Nelken und Rosen.

Fauna und symbolische Tiere

Nicht nur die Flora gehört zum poetischen Repertoire, auch die Fauna ist Teil seiner Bilderwelt: das schafähnliche Weib, der Stier, mit dem er sich identifiziert, die Biene, die Nachtigall und der Hahn sind einige der Tiere, die poetisch verwendet werden, um die Leidenschaft der Liebe auszudrücken.

Wasser, Flüsse und Palmen

Wasser ist ein Hyperonym, das Fluss, Meer und Regen als natürliche Bestandteile umfasst. Erwähnt werden der Fluss Segura, der die Stadt Orihuela durchfließt, der Manzanares, der durch Madrid fließt, und das Mittelmeer. Nicht zu vergessen die Palme, der mehrere Kompositionen gewidmet sind, wie etwa "The Palm", "Palmen" oder "The Levante Handfläche".

Weitere Naturbilder: Feigenbaum und Regen

Nichts ist so groß wie ein Feigenbaum, der heute ein Symbol des Männlichen ist. Regen erscheint manchmal als mit Blut verbunden und wird andernfalls von Donner, Blitz und Sturm begleitet. Der Begriff "Strahl" wird als Titel in einem seiner Bücher verwendet: Der Strahl, das das tragische Schicksal und den Strahl der Liebe symbolisiert.

Sturm, Donner und Wind

Die Stürme wurden als Gebrüll und Donner in der "Ersten Elegie" verwendet; Federico García Lorca bezeichnete sie als "Donner der Waben". Ein weiteres wichtiges atmosphärisches Phänomen in MHs Poesie ist der Wind, eine natürliche Kraft, die Werte wie Frieden und Freiheit vermittelt.

Das Land als transzendente Quelle

Das Land ist eine weitere transzendente Komponente seiner Dichtung; MH stellt es sich wie eine Mutter vor, die ihn geboren hat und ihn nach seinem Tod willkommen heißen wird. Es ist eine Quelle dichterischer Inspiration. Während des Krieges vermisste der Dichter die Natur nicht; ein gutes Beispiel dafür ist das Gedicht "Spanien Fehlzeiten".

Zeit und Rhythmus

Darüber hinaus ist für MH auch das Timing bzw. die Zeit ein eminentes poetisches Thema. Das Kommen und Gehen von Tag und Nacht sowie die Jahreszeiten verkörpern die Zeit. "März kommt!" und "dürfen Horizons" sind zwei symbolträchtige Kompositionen, die auf den Faktor Zeit anspielen.

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