Naturkatastrophen: Risiken und Prävention
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Arten von Naturkatastrophen
Ein Tsunami ist ein natürliches Phänomen, ebenso wie ein Hurrikan oder eine Überschwemmung. Eine Katastrophe hingegen ist ein Ereignis, das der Umwelt, dem Menschen oder dem Material schadet.
Risikoarten
Es gibt zwei verschiedene Arten von Risiken:
- Natürliche Risiken: biologische, chemische, geologische und kosmische.
- Gemischte Risiken: werden vom Menschen intensiviert.
Technologisches und kulturelles Risiko
Technologisches Risiko wird durch menschliche Aktivitäten, Unfälle oder Ausfälle in der Infrastruktur verursacht. Zum Beispiel ein Flugzeugabsturz.
Kulturelles Risiko ist ein Risiko, das im täglichen Leben auftritt, z. B. eine Lebensmittelvergiftung.
Risikofaktoren
Es gibt drei Risikofaktoren:
- Gefahr: Die Folgen hängen von ihrer Intensität, Häufigkeit und Verteilung ab.
- Exposition: Es gibt verschiedene Arten: soziale, ökonomische und ökologische.
- Verwundbarkeit: Sie stellt die Anfälligkeit dar.
Erdbeben und ihre Auswirkungen
Zwei Erdbeben gleicher Stärke können unterschiedliche Risikowerte aufweisen. Das Ausmaß der Gefahr hängt nicht nur vom Naturphänomen ab, sondern auch von menschlichen Entscheidungen, die bestimmen, wo sich die Bevölkerung oder ihr Eigentum befindet und unter welchen Bedingungen.
Vorhersage und Verhütung von Naturkatastrophen
Die Vorhersage basiert auf statistischen Daten, die angeben, ob ein Phänomen üblich ist. Sie stützt sich auch auf die Existenz von Vorläufern, die vor dem Eintreten eines Ereignisses warnen.
Vorbeugende Maßnahmen sind notwendig, um die Auswirkungen eines Ereignisses auf die Bevölkerung oder ihr Vermögen zu minimieren.
Intensität eines Erdbebens
Die Intensität eines Erdbebens ist die Messung seiner Auswirkungen auf Objekte. Jedes Beben hat eine Stärke, aber seine Auswirkungen sind in der Nähe des Epizentrums größer. Aus diesem Grund nimmt die Intensität eines Erdbebens ab, je weiter wir uns vom Epizentrum entfernen.
Seismisches Risiko und die Iberische Halbinsel
Die Iberische Halbinsel liegt an der Grenze zwischen der eurasischen und der afrikanischen Platte, wo sich beide mit einer Geschwindigkeit von etwa 4 mm/Jahr annähern. Lokale geologische Merkmale, wie vorhandene Materialien und vor allem das Vorhandensein von aktiven Verwerfungen und deren Länge, müssen berücksichtigt werden. Die seismische Geschichte der Region lässt uns wissen, was in der Vergangenheit passiert ist, und ist wichtig, um die Zukunft vorherzusagen.
Erdbebenrisikokarten und Baunormen
Die Entwicklung von Erdbebenrisikokarten ermöglicht es, vorbeugende Regeln anzupassen, z. B. Baubeschränkungen oder die Vermeidung von Gebäuden in bestimmten Gebieten.
Erdbebensichere Baunormen sind wichtig, z. B. die Begrenzung der Höhe, die richtige Verwendung von Stahlkonstruktionen und die Bereitstellung von Elastizität für die Gebäudestrukturen.
Tsunamis und Warnsysteme
In vielen Fällen kann man vermuten, dass ein Tsunami naht, da er eine riesige Wassermenge bewegt. Während die durch den Wind erzeugten Wellen nur die Oberflächenschicht bewegen, bewegt ein Tsunami das Wasser von der Oberfläche bis zum Boden. Er breitet sich mit geringem Streuverlust aus, so dass seine Auswirkungen auch weit entfernte Gebiete erreichen. Oft zieht sich das Meer Minuten vor der Ankunft der großen Wellen zurück.
Funktionsweise eines Tsunami-Warnsystems
- Der Erdbebensensor erkennt das Beben und sendet die Informationen an den Zentralrechner.
- Wenn die Stärke größer als 6,5 ist, warnt der Zentralrechner die gefährdeten Länder.
- Schwimmende Sensoren erkennen den Tsunami und leiten die Informationen an den Zentralrechner weiter.
- Der Zentralrechner verarbeitet die Informationen, berechnet die Ausbreitungsgeschwindigkeit und sendet das Alarmsignal an die betroffenen Gebiete.
Vulkanische Aktivität und Lava
Saure Lava ist zähflüssig, was zu einer explosiven vulkanischen Aktivität führt. Basische Lava ist flüssig und verursacht eine ruhige, effusive Aktivität.
Vulkanische Produkte
- Flüssige Produkte: Lava
- Gase: Kohlendioxid, Schwefel und Kohlenstoff. Viele von ihnen sind giftig.
- Festkörper: Asche, Kies, etc.
Gefahren durch Vulkanausbrüche
- Emission giftiger Gase: In Island starben 1783 10.000 Menschen an dieser Ursache.
- Glutwolken oder pyroklastische Ströme: Beim Ausbruch des Mont Pelé im Jahr 1902 starben 28.000 Menschen.
- Explosionen: Begleiten den Ausbruch.
- Schlammströme: Wie beim Nevado del Ruiz, bei dem 21.000 Menschen starben.
- Lavaströme: Verursachen trotz ihrer langsamen Bewegung Opfer.
Anzeichen eines Vulkanausbruchs
- Kleine lokale Erdbeben.
- Änderungen in der Neigung des Geländes.
- Steigende Wassertemperaturen im Boden.
- Erhöhte Emissionen von Treibhausgasen.
Überschwemmungen und Prävention
Um Überschwemmungen in einigen Gebieten zu verhindern, ist es notwendig, bestimmte Grundstücke nicht zu bebauen. Straßen oder Gleisanlagen erzeugen einen Barriereeffekt. Veränderungen des Bodens können dazu führen, dass die Sonne diesen Bereich stärker erwärmt.