Naturressourcen: Erneuerbare und nicht erneuerbare Rohstoffe

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Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe sind Ressourcen, die sich durch natürliche Prozesse in relativ kurzer Zeit regenerieren können. Sie sind nahezu unerschöpflich, sofern ihre Nutzung die Regenerationsrate nicht überschreitet. Wird eine Ressource schneller verbraucht, als sie sich erneuern kann, spricht man von einer Übernutzung.

Nicht erneuerbare Ressourcen

Nicht erneuerbare Ressourcen entstehen durch sehr langsame geologische Prozesse. Sobald sie extrahiert und verbraucht wurden, können sie auf menschlicher Zeitskala nicht ersetzt werden. Ihr Einsatz führt zu einem irreversiblen Rückgang.

  • Energieressourcen: Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas können nach ihrer Verbrennung nicht recycelt werden, da ihre nutzbare Energie verloren geht.
  • Nicht-energetische Ressourcen: Diese stammen aus dem Bergbau und werden für das Baugewerbe sowie die chemische und pharmazeutische Industrie genutzt (z. B. Mineralien).

Abfälle und Kontamination

Als Abfälle werden Materie und Energie bezeichnet, die nach Abschluss einer Aktivität unbrauchbar geworden sind.

Naturressourcen: Konzepte und Klassifizierung

Konzept der Ressourcen und Reserven

Eine Ressource ist jede Form von Materie, Energie oder Information, die zur Erfüllung physiologischer, sozioökonomischer und kultureller Bedürfnisse notwendig ist. Natürliche Ressourcen liefern Nahrung, Energie und Rohstoffe.

Eine Reserve ist der Teil der Ressourcen, dessen Lage und Menge genau bekannt sind und dessen Nutzung wirtschaftlich sowie technologisch machbar ist. Ob eine Menge als Ressource oder Reserve gilt, hängt von sozioökonomischen Faktoren und technologischen Entwicklungen ab.

Klassifizierung der Naturressourcen

Nach Nutzen

Man unterscheidet zwischen Energieressourcen und nicht-energetischen Ressourcen.

Nach Herkunft

  • Biologische Ressourcen: Diese stammen von Lebewesen. Dazu gehören Nahrungsressourcen (Landwirtschaft, Viehzucht), Forstwirtschaft, Biomasse zur Energiegewinnung sowie die biologische Vielfalt als wissenschaftliche Ressource.
  • Geologische Ressourcen: Bestehen aus verschiedenen Formen von Energie oder träger Materie in fester, flüssiger oder gasförmiger Form (z. B. Boden, Wasser, fossile Brennstoffe, Bodenschätze und Gesteine).
  • Freizeit- und kulturelle Ressourcen: Orte, die aufgrund ihrer ästhetischen, pädagogischen oder wissenschaftlichen Bedeutung an Wert gewinnen, wie etwa Parks und Naturschutzgebiete.

Nach Regenerationsgeschwindigkeit

Ressourcen werden zudem nach ihrer Fähigkeit zur natürlichen Erneuerung kategorisiert.

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