Neoklassizismus: Architektur, Skulptur und Malerei (1760–1830)

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Neoklassizismus: Architektur, Skulptur und Malerei

Neoklassizismus (C) CHARACT zeitgenössische Kunst. Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. In der Pro-Vikariats- bzw. Revolutionszeit brachte die neue Materialkonstruktion – vor allem Eisen – Veränderungen: Art des Eisens (rascaciels) / dynamisch / in Dienst der Kunst: sozialer Raum, Parks, Museen, Hochschulen / soziale Auseinandersetzung neu: Bourgeoisie und Proletariat / neue Ideologie: Bourgeoisie und Anarchismus. Charakter Neoklassizismus: escasa creativdad (?) / 1760–1830 / Rekuperation der klassischen Welt war gerade Ursache für Ausgrabungen in Pompeji und Herculaneum.

Antike Vorbilder und architektonische Prinzipien

Wiedergewinnung griechischer und römischer Formen; die Regeln und Kanonen der Antike wurden rezipiert. Der Neoklassizismus entwickelte sich in Europa und in der arquitect norteamericana: klassische griechisch-römische Bögen, einfache, solemne Formen, gerade Linien.

Beispiele: Kirchen und Tempel im peripteralen Stil mit korinthischem Fries, Podium und Trommelfass (Trommelfugen). Santa Maria in Paris und Tempelgestalten; das Panthéon (Paris) wurde in der napoleonischen Epoche restauriert bzw. als Weihestätte genutzt; es diente als Ruhestätte berühmter Söhne Frankreichs. White House / Museum der Wiese gebaut.

Skulptur und klassische Ästhetik

Klassizistische Skulptur schöpft aus griechisch-römischer Tradition: Wiederaufnahme von Symmetrie und Proportion, religiösen Motiven und Porträts. Material: vornehmlich Marmor.

Antonio Canova

Antonio Canova: Seine Werke sind Rückgriff auf die klassische Sphäre: sinnlich, elegant und ruhig. Die Bildhauerei des Klassizismus verwendet Marmor und strebt nach idealisierter, oft romantisch-ruhiger Anmutung.

Malerei: Form, Inhalt und Technik

Malerei der klassizistischen Skulpturen beeinflusste die Malerei: Zeichnung wurde gegenüber Farbe bevorzugt. In den Akademien herrschte die Vorherrschaft der Zeichnung; Männer arbeiteten in Akademien, um porträtiert zu werden. Die Malerei ist im Wesentlichen linear: vertikale und horizontale Gliederung; die wichtigsten Farben: gedämpfte Töne, Pastelle. Ziel: moralisch charakterisierende Malerei — den Betrachter bewegen und moralisch ansprechen; eine Moralisierung, die den Sinnesreiz zügelt. Studie des menschlichen Körpers: griechische anatomische Perfektion.

Jacques-Louis David

David. Der Eid der Horatier: Es gibt drei Gruppen Reisender; die Horatier (drei Männer) repräsentieren eine vertikale Kraftlinie, der Vater in der Mitte und die Frauen als seitliche, horizontale Linien = Ruhe. Das Bild baut auf Bogen- und Mittelpunktkompositionen. In Davids Werken sind die Themen oft tiefgründig, konzentriert auf Fragen des Todes und der heroischen Tugend: die Todes des Prinzen Morat / Tod des Sokrates durch Schierlingsgift.

Ingres

Ingres. Fortsetzung von David; seine Malerei wirkt kälter, weil streng im Studium der Zeichnung. Er war Präsident der Kunstakademie in Frankreich (École des Beaux-Arts, Paris). Ingres' Bildsprache zeigt Sinnlichkeit, vor allem in weiblichen Akten: sinnliche Pinselführung, betonte weibliche Formen.

Zusammenfassung und Bedeutung

Der Neoklassizismus steht für die Wiederbelebung antiker Formen und Werte (1760–1830). Er beeinflusste Architektur, Skulptur und Malerei gleichermaßen und reagierte auf archäologische Funde in Pompeji und Herculaneum. Charakteristisch sind Klarheit der Form, Harmonie, Proportion und ein moralischer Anspruch in der Bildenden Kunst.

Hinweis: Einige im Originaltext vorkommende Begriffe (z. B. "rascaciels", "escsa creativdad", "supula SOBR creucero") wurden in Orthografie und Groß-/Kleinschreibung angepasst, soweit möglich, ohne Inhalte zu entfernen.

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