Neuron & Nervensystem: Synapsen, Hormone, Führung und Motivation

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Neuron: Grundlegende Einheit des Nervensystems

Neuron: Die grundlegende Einheit des Nervensystems, die eine Vielzahl von Informationen über Synapsen übermittelt. Im zentralen Nervensystem sind Neuronen im Kopf (Gehirn) und im Rückenmark zu finden.

Klassifizierung von Neuronen

  • Unipolar / monopolar: Ein Fortsatz (einfacher Fortsatz).
  • Bipolar: Zwei Fortsätze (Ein- und Ausgang; Input- und Output-Fortsätze).
  • Multipolar: Viele Fortsätze, vielfältige Verzweigungen.

Synapse und Aktionspotenzial

Synapse: Die Verbindung zwischen zwei oder mehreren Neuronen, über die Informationen übertragen werden.

Aktionspotenzial: Ein Aktionspotenzial, auch elektrischer Impuls genannt, ist eine Welle elektrischer Entladung, die entlang der Zellmembran einer Nervenzelle reist.

Nervensystem: Aufbau und Funktionen

Nervensystem: Die Gesamtheit der Zellen (Neuronen), die mit Organen, Muskeln und Drüsen verbunden sind, um Verhalten zu erzeugen.

Wesentliche Funktionen:

  • motorische Bewegungen
  • sensorische Wahrnehmung
  • geistige Prozesse und Gedächtnis

Aufteilung des Nervensystems

Das Nervensystem ist unterteilt in das zentrale Nervensystem (ZNS) und das periphere Nervensystem (PNS).

Endokrines System: Hormone und Drüsen

Endokrines System: Die Organe und Gewebe des Körpers, die Hormone produzieren und abgeben.

Hormone: Von Drüsen produzierte Botenstoffe, die bestimmte Organe anregen, hemmen oder in ihrer Aktivität verändern.

Drüsen: Sind endokrine Organe, die Hormone absondern.

Arten von Drüsen

  • Endokrine (Hormondrüsen): Drüsen, die Hormone direkt in die Blutbahn abgeben.
  • Exokrine (Drüsen mit äußerer Sekretion): Drüsen, die Sekrete an Körperoberflächen oder in Hohlorgane abgeben (z. B. über Haut oder andere Gewebe).

Arbeitspsychologie: Verhalten in Organisationen

Arbeitspsychologie: Die Wissenschaft, die das Verhalten von Individuen in Arbeitsumgebungen und in der Industrie untersucht.

Führung (Leadership)

Führung: Zwischenmenschlicher Einfluss, der in einer Situation ausgeübt wird und durch Kommunikation darauf abzielt, ein oder mehrere Ziele zu erreichen.

Arten von Führung

  • Autokratisch: Strenge Führung von einer Person ohne Gegenleistung; autoritäre Entscheidungsweise.
  • Demokratisch: Partizipative Führung; faire und rücksichtsvollere Entscheidungsprozesse.
  • Anarchisch: Mangel an Richtung; keine klare Führung (wird oft als fehlende Führung bezeichnet).
  • Paternalistisch: Fürsorgliche, aber hierarchische Führung, bei der die Führungskraft für die Mitarbeitenden Entscheidungen trifft.

Gruppendiskussion

Gruppendiskussion: Eine Besprechung zum Austausch von Meinungen und Ideen; typische Rollen sind Koordinator, Sekretär und Beobachter.

Performance und Leistungsbeurteilung

Performance: Aktivitäten einer Person unter bestimmten Bedingungen, die zur Messung ihrer Leistung genutzt werden.

Unterscheidung von Arbeitern: Arbeiter unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Arten von Kennzahlen

  • Quantitative Kennzahlen: In Stückzahlen messbar (z. B. akzeptierte Menge, Umfang von Fehlern/Schäden).
  • Qualitative Kennzahlen: Eigenschaften, die mit Rating-Skalen gemessen werden (z. B. Verhalten, Qualität).

Psychogramm und Halo-Effekt

Psychogramm: Analyse von Kennzahlen über die erforderlichen Fähigkeiten zur Ausübung einer Arbeit.

Halo-Effekt: Ein Wahrnehmungsfehler, bei dem positive oder negative Eigenschaften einer Person die Gesamtbewertung verzerren.

Training und Ausbildung

Training: Der Prozess, durch den Menschen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, um die Arbeit zu erfüllen.

Ziel: Vermittlung der grundlegenden Fertigkeiten, die zur Ausführung der Arbeit notwendig sind.

Arten von Schulungen

  • On-the-Job-Training
  • Training für administrative Aufgaben
  • Entwicklungsaufgaben
  • Teamtraining

Methoden der Ausbildung

Methoden sind Werkzeuge, die beim Erwerb neuen Wissens und neuer Fähigkeiten helfen:

  • Wochenblätter
  • audiovisuelle Medien
  • Demonstrationen
  • Vorträge
  • Simulationen
  • Fallstudien
  • Lehrvorträge, Rollenspiele, lineare Programme

Motivation: Begriffe und Modelle

Motivation: Eine Reihe individueller Prozesse, die Verhalten regulieren, um persönliche oder organisationale Ziele zu erreichen.

Motiv / Grund: Das, was eine Person dazu antreibt, auf eine bestimmte Weise zu handeln (z. B. Sicherheitsbedürfnis, Kompetenzstreben, Leistungsmotivation).

Begriffe der Motivation

  • Triebe (Impulse): Kräfte, die Verhalten antreiben.
  • Desire (Wunsch): Etwas, das zum Handeln anregt und Richtung gibt.
  • Bedürfnisse: Physiologische Zustände, die Handlungen stimulieren.
  • Bedürfnisarten: physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Wertschätzung, Selbstverwirklichung, erworbene Bedürfnisse.

Anreize (Incentives)

Anreiz: Ein Objekt oder Ereignis, das erwartet wird und das Verhalten in einer bestimmten und wirksamen Weise beeinflussen kann.

Arten von Anreizen:

  • Belohnungen zur Befriedigung von Bedürfnissen und zur Zielerreichung
  • Ersatz- und Vermeidungsanreize
  • Positive und negative Verstärkung bzw. Bestrafung als Mittel zur Verhaltensänderung

Entlohnungs- und Anreizsysteme

  • Für Beschäftigte in der Produktion: Systeme basierend auf der Anzahl der verarbeiteten Artikel (Akkordlohn).
  • Für Manager und Führungskräfte: Systeme, die die Leistung der Manager mit der Rentabilität verknüpfen, um Motivation zu fördern.
  • Für Vertriebsmitarbeiter: Zahlungssysteme auf Basis des Umsatzes.
  • Gesamtorganisationale Vergütungssysteme, die Zusammenarbeit und Leistungsaustausch fördern.

Arten der Motivation

  • Extrinsische Motivation: Motivation durch externe Faktoren wie Geld oder materielle Belohnungen.
  • Intrinsische Motivation: Wenn die Handlung selbst Ziel und Belohnung ist, also keine externe Belohnung erforderlich ist.

Motivationsmodell und Komplexität

Motivationsmodell: Motivation tritt auf, wenn eine Person auf Reize mit einem Zustand des Ungleichgewichts reagiert; durch einen Anreiz oder ein Ziel wird erwartet, dass das Individuum Zufriedenheit erreicht.

Komplexität der Motivation: Um Motivation zu erfassen, sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen:

  1. Identifikation der Motive (Gründe)
  2. Festlegung der eingesetzten Anreize
  3. Berücksichtigung der Unterschiede zwischen Individuen
  4. Analyse der Art der gewünschten Veränderungen

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