Ökologie: Populationsdynamik, Biome und trophische Ebenen
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Populationsdynamik und Wachstumsmodelle
2) Wachstum der Bevölkerung (Ausbau): Diese weist eine hohe Geburtenrate auf. Das Wachstum dieser Populationen folgt einem exponentiellen Modell. In stabilen Populationen stabilisiert sich die Anzahl der Individuen nach dem Passieren einer „Phase des exponentiellen Wachstums“. Dies geschieht, weil Faktoren wie Raubtiere, der Wettbewerb zwischen den Individuen um Raum und Nahrung oder Druck das Bevölkerungswachstum begrenzen. Diese dem Wachstum durch das Ökosystem auferlegte Begrenzung erhält den Namen Tragfähigkeit (K). In diesem Fall ist das Modell, welches die stabile Population darstellt, die Funktion einer logistischen oder sigmoiden Kurve.
In einer schrumpfenden Bevölkerung überwiegt die Zahl der älteren Menschen. Der Rückgang könnte auf einer niedrigen Geburtenrate und einem Rückgang der Sterblichkeit von älteren Menschen beruhen. In stabilen Populationen tendieren folgende Faktoren dazu, Fluktuationen zu erzeugen:
- Veränderungen der Umwelt
- Migration
- Variationen im Verhältnis von Räuber und Beute
Arten von Beziehungen
Intraspezifische Beziehungen: Dies sind Beziehungen, die zwischen Individuen derselben Art bestehen. Diese Relationen können mehrjährig oder zeitlich begrenzt sein.
Interspezifische Beziehungen: Sie werden zwischen Individuen verschiedener Arten aufgebaut. Jedes der beteiligten Individuen kann dabei geschädigt werden, von der Beziehung profitieren oder die Beziehung kann neutral sein.
Terrestrische und aquatische Biome
Ein Biom ist eine große Fläche, die ihre eigenen ökologischen Eigenschaften besitzt. Sie zerfallen in zwei Hauptgruppen: terrestrische und aquatische Biome. Innerhalb jeder Gruppe können verschiedene Ökosysteme identifiziert werden.
Merkmale terrestrischer Biome
Terrestrische Biome sind durch ihre Vegetation und ihr Klima gekennzeichnet. Das Klima ist das ganze Jahr über durch zwei Variablen definiert: Niederschläge und durchschnittliche Temperaturen. Die Vegetation ist durch die Lithologie, das PPX-Klima und andere Faktoren wie Topographie bedingt. Die Art der Vegetation bestimmt die biologische Vielfalt der Ökosysteme.
Übersicht der terrestrischen Biome
- Tundra
- Die Taiga
- Die Wiesen und Steppen
- Der Laubwald
- Der mediterrane Wald
- Savanne
- Der Tropenwald
Trophische Ebenen und Energiefluss
Trophische Beziehungen oder alimentäre Beziehungen stellen den Mechanismus der Übertragung von Materie und Energie von einigen Organismen auf andere dar, die als Nahrung dienen. Die erste trophische Ebene in einem Ökosystem bilden die Produzenten: Die Energiequelle ist die Sonne, und Nährstoffe (anorganisch) stammen aus dem Boden, dem Wasser und der Atmosphäre; sie sind daher photoautotroph. Obwohl es selten vorkommt, basieren einige Produzenten auf Chemoautotrophie. Die zweite trophische Ebene wird von den phytophagen Pflanzenfressern gebildet.