Ökologische Risiken und Arbeitsschutzmaßnahmen
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Ökologische Risiken am Arbeitsplatz
Die ökologischen Risiken, die unter unsicheren Bedingungen auftreten, stellen ein wichtiges Kapitel in der Studie über vorbeugende Maßnahmen gegen Unfälle und Berufskrankheiten dar. Sie können die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit der Arbeitnehmer gefährden, abhängig von:
- Art des Schadstoffes
- Konzentration oder Intensität
- Expositionszeit
Physikalische Agenzien
Dazu zählen extreme Temperaturen, Lärm, Vibrationen, abnormer Druck, Strahlung, Licht und Feuchtigkeit, die Schäden oder Belästigungen für den Menschen verursachen können. Faktoren, die bei durch Lärm verursachten Schäden eine Rolle spielen, sind Frequenz und Intensität.
Lärmquellen: Maschinen, Kraftfahrzeuge, Werkzeuge und Kompressoren. Lärm wird in Dezibel gemessen (Einheit: dB(A)), unter anderem mit Dosimetern.
Chemische Arbeitsstoffe
Dies sind Stoffe, die mit menschlichem Gewebe reagieren oder auf den Körper einwirken und Veränderungen in dessen Struktur oder Funktion verursachen können. Sie können fest, flüssig oder gasförmig sein:
- Fest: Vorhanden in Form von Staub und Metallrauch (mineralischen, tierischen oder pflanzlichen Ursprungs).
- Flüssig: Säuren und Lösungsmittel, die in Form kleiner Partikel in der Luft die Atmungsorgane schädigen können.
- Gasförmig: Dämpfe aus verschiedenen Stoffen.
Grundlegende Eindringungswege: Atemwege, Haut, Verdauungstrakt.
Vorbeugende Maßnahmen: Ersatz durch weniger toxische Stoffe, Änderung der Verfahren oder Arbeitsabläufe sowie die ordnungsgemäße Verwendung der PSA.
Biologische Arbeitsstoffe
Dies sind Mikroorganismen, die in den menschlichen Körper eindringen und verschiedene Krankheiten verursachen können.
Ergonomische Faktoren
Hierbei handelt es sich um Wissenschaften und Technologien, die darauf abzielen, eine komfortable und produktive Anpassung zwischen Mensch und Arbeit zu erreichen, insbesondere um die Arbeitsbedingungen an die menschlichen Merkmale anzupassen.
Mechanische Gefahren
Dies sind unsichere Arbeitsbedingungen, die Verletzungen der körperlichen Unversehrtheit des Arbeitnehmers sowie Schäden an Maschinen und Anlagen hervorrufen können.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Die PSA ist ein Produkt, das entwickelt wurde, um die Gesundheit und die körperliche Unversehrtheit des Arbeitnehmers zu schützen. Sie wird verwendet, wenn andere allgemeine Sicherheitsmaßnahmen für den Schutz des Arbeitnehmers nicht ausreichen. Sie dient dazu, Verletzungen zu verhindern oder deren Schwere zu mildern sowie den Körper vor Stoffen zu schützen, die Berufskrankheiten verursachen können.
Kollektive Schutzmaßnahmen (EPC)
EPC-Geräte werden in der Arbeitsumgebung eingesetzt, um eine Gruppe von Arbeitnehmern vor Risiken in den Prozessen zu schützen. Beispiele: Isolation von Lärm- oder Wärmequellen, Schutzvorrichtungen an Maschinen und Anlagen, Schutz an Treppen, Rampen, Stegen etc.