Organisationsprinzipien der Öffentlichen Verwaltung: Dekonzentration vs. Dezentralisierung
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Grundlagen der öffentlichen Verwaltung und Organisation
Definition und Makro-System der Verwaltung
Das erste Problem bei der Charakterisierung des Managements (Mgmt.) ist, dass es sich um Organisationen handelt, die von anderen Organisationen abhängig sind. Die Öffentliche Verwaltung (Admin. Public) besteht aus einer Vielzahl von Organisationen. Dieses Wesen unterscheidet sie von vielen anderen Organisationen. Der Begriff „Öffentliche Verwaltung“ bezeichnet nicht nur die Organisation selbst, sondern das Makro-System, das durch komplexe, meist nicht-hierarchische Beziehungen zwischen mehreren Organisationen verbunden ist.
Organisationsprinzipien der Verwaltung
Es ist offensichtlich, dass diese Verwaltung durch Körperschaften repräsentiert wird. Sie sind Teil der öffentlichen Verwaltung, die verschiedene staatliche Organisationen regelt. Zur Organisation dieser Strukturen hat die Organisationssoziologie eine Reihe von Begriffen zur Qualifizierung eingeführt.
Im Falle der spanischen Verwaltung pflegen die Vertreter der vielen Mitgliedsorganisationen vertikale und horizontale Beziehungen untereinander. Staatssekretariate haben die gleiche Stellung wie allgemeine Sekretariate, aber der Status der Person ist nicht derselbe.
Unterscheidung von Position und Rang
Es ist wichtig, zwischen der Position und dem Rang zu unterscheiden. In der allgemeinen Verwaltung gibt es Positionen des politischen Vertrauens, die durch freie Ernennung und Entlassung besetzt werden.
Organisatorische Grundsätze: Dekonzentration und Dezentralisierung
Als wichtige organisatorische Grundsätze werden die Dekonzentration und die Dezentralisierung hervorgehoben. Beide führen zu einer mehr oder weniger intensiven vertikalen funktionalen Diversifizierung der Verwaltungsaufgaben.
Dekonzentration: Funktionen und Territorium
Das Prinzip der Dekonzentration führt zur Schaffung von Organen innerhalb derselben Organisation. Diese können mehrere Funktionen haben:
- Funktionales Prinzip: Schaffung spezialisierter Einrichtungen (Konzentration), die auf bestimmte Aufgaben spezialisiert sind.
- Territoriales Prinzip: Schaffung von Stellen in verschiedenen Teilen des Gebiets, die dem Ministerium unterstehen und ihre Aufgaben in einem anderen territorialen Anwendungsbereich ausführen.
Dezentralisierung: Schaffung neuer Organisationen
Der Unterschied zwischen Devolution, Dekonzentration und Dezentralisierung ist entscheidend:
- Dekonzentration: Verlagerung neuer Stellen, die unter derselben Organisation bleiben.
- Dezentralisierung: Schaffung neuer, eigenständiger Organisationen.
Diese neuen Organisationen sind alle staatlichen Stellen, zu denen institutionelle, selbstständige und öffentliche Unternehmen gehören. Die Gründung eines öffentlichen Unternehmens ist nicht die Schaffung eines Organs des Ministeriums, sondern einer Organisation mit eigener Struktur (wirtschaftlich und administrativ).
Wenn wir über Dezentralisierung sprechen, meinen wir die Schaffung neuer Organisationen, die territorial arbeiten und der staatlichen Aufsicht durch die Zentralregierung unterliegen. Innerhalb der territorialen Verwaltung gibt es die Politik der Verwaltung und der Provinzen.