Pädagogische Grundlagen: Lehre, Curriculum und Lernprozesse
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Grundlagen der Lehre und Pädagogik
Die Lehre ist die Wissenschaft und Kunst des Lehrens, basierend auf einer geeigneten Methodik (im Kontext der Pädagogik Gottes).
Komponenten der Lehre
- Warum: Ziele
- Von wem: Lehrer/Lehrende
- Wer: Student/Lernende
- Was: Inhalt
- Wie: Lehr-Lern-Aktivitäten und Methodik
- Womit: Ressourcen
- Wo: Kontextualisierung
- Wann: Zeitplanung und Chronogramm
- Bewertung: Was, Wie, von wem, wann wird bewertet?
Das Curriculum
Das Curriculum ist das Medium in Aktion.
Merkmale des Curriculums
- Es enthält explizite Absichten des Bildungssystems und des Lehr-Lern-Prozesses.
- Es bietet Raum für Routine und Improvisation.
- Es orientiert die Methodik.
Sinnvolles Lernen (Meaningful Learning)
Sinnvolles Lernen findet statt, wenn der Student in der Lage ist, substanzielle Beziehungen zwischen dem, was er lernt, und seinem vorhandenen Wissen herzustellen.
Bedingungen für Sinnvolles Lernen
- Der Lernstoff besitzt eine interne Struktur, Logik und einen inhärenten Sinn.
- Der Lernstoff besitzt eine psychologische Bedeutung für den Lernenden.
- Der Student hat eine günstige, aufnahmebereite Haltung.
Methodische Grundlagen der Didaktik
- Umfassender Ansatz.
- Konstruktivistische Aktivitäten.
- Der Lehrende erleichtert die Konstruktion des Lernens.
- Der Lehrende weckt Interesse an den Inhalten.
- Anknüpfung an frühere Ideen.
- Kontextualisierte Aktivitäten.
- Erleichterung des Lernens zu lernen.
- Förderung der Beziehungen zu Gleichaltrigen.
- Förderung der Freizeitgestaltung.
- Aktivitäten, die lohnende Herausforderungen bieten.
- Laufende Beurteilung (Assessment).
- Die Beurteilung wird zur Anpassung der pädagogischen Intervention genutzt.
Lernschritte und Phasen
Die Lernschritte gliedern sich in:
- Initial (Anfangsphase)
- Zentral (Hauptphase)
- Endgültige Schließung (Abschlussphase)
Das Anthropologische Verfahren
Dies ist ein Lernprozess, der von der Erfahrung des Lernenden (der menschlichen Erfahrung) ausgeht. Diese Erfahrung wird mit der christlichen Botschaft konfrontiert und durch sie erleuchtet (Christliche Erleuchtung). Der Prozess endet, wenn der Kandidat das vollzogene Lernen ausdrückt (Ausdruck).
Phasen des Anthropologischen Verfahrens
Menschliche Erfahrung: ("Alles, was im Leben des Studenten geschieht und ist. Das 'Ich' und seine Umstände.")
Christliche Erleuchtung: ("Das Angebot der christlichen Botschaft, das die Begegnung mit dem Wort Gottes erleichtert, welches der Erfahrung neue Bedeutung, neuen Sinn und eine neue Dimension verleiht.")
Ausdruck oder Synthese von Glaube und Kultur: (Dies ist der Höhepunkt des Prozesses. Es veranlasst den Schüler oder die Gruppe, das Gelernte zu manifestieren und auszudrücken.)
Merkmale des Verfahrens
Es handelt sich um eine Neuinterpretation der Erfahrung, nachdem die christliche Botschaft bekannt ist:
- Aktive Methode.
- Das Subjekt ist der Schüler, einzeln oder in Gruppen.
- Berücksichtigung von Interessenzentren (globalisierte Themen, um die sich die übrigen Bereiche drehen).
- Pädagogische Rolle des Lehrers als Begleiter.
- Sinnvolles und konstruktivistisches Lernen.
- Im Einklang mit der Natur der Glaubensbildung.
Interessenzentren
Globalisierte Themen, um die sich die Inhalte der anderen Materialien drehen.