Panamas Präsidenten und die Blöcke des Kalten Krieges

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Marco Aurelio Robles Méndez

Marco Aurelio Robles Méndez (Aguadulce, Panama, 8. November 1905 – 19. April 1990) war ein panamaischer Politiker. Er diente von 1960 bis 1964 als Justizminister. Anschließend war er vom 1. Oktober 1964 bis zum 1. Oktober 1968 Präsident von Panama. Er gründete das Institut für Ausbildung und Entwicklung von Humanressourcen (IFARHU). Allerdings war seine Herrschaft durch Korruption und die Unterdrückung der Arbeitnehmer geprägt. Im Jahr 1965 verhandelte er ein neues Abkommen mit den USA, nach der Wiederherstellung der zerbrochenen Beziehungen ein Jahr zuvor, die wegen der schweren Krawalle in der Panamakanalzone unterbrochen worden waren. Im März 1968 wurde er von der Nationalversammlung abgesetzt, blieb jedoch dank der Unterstützung durch die Nationalgarde bis zu den Wahlen im Mai 1968 an der Macht, die den Sieg von Arnulfo Arias Madrid zur Folge hatten.

Omar Efraín Torrijos Herrera

Omar Efraín Torrijos Herrera (Santiago, 13. Februar 1929 – Amador, in der Nähe von Panama-Stadt, 31. Juli 1981) war ein Offizier in Panama. Er war zusammen mit Boris Martínez einer der führenden Putschisten von 1968 und regierte das Land von 1969 bis 1981. In der Verfassung von 1972 wird er als der „Maximale Führer der panamaischen Revolution“ bezeichnet. Er war der Vater von Martín Torrijos Espino, der in der Zeit von 2004 bis 2009 Präsident der Republik Panama war.

Arnulfo Arias Madrid

Arnulfo Arias wurde am 15. August 1901 in Penonomé City, Provinz Coclé, geboren. Er ist der Sohn von Antonio Arias und Carmen Madrid. Er absolvierte Studien in New York sowie höhere Studien an den Universitäten von Chicago und Harvard, wo er Medizin studierte. Während der Regierung seines Bruders Harmodio Arias Madrid besetzte er das Ministerium für Landwirtschaft und öffentliche Arbeiten. Er wurde im Jahre 1940 mit großem Abstand zum Präsidenten der Republik gewählt, nachdem der Kandidat der Opposition, Ricardo J. Alfaro, sich aufgrund des gewaltsamen Vorgehens gegen ihn und seine Anhänger in diesem Wahlkampf aus dem Rennen zurückgezogen hatte.

Die Blöcke des Kalten Krieges

Der westlich-kapitalistische Block

  • USA
  • Kanada
  • Großbritannien
  • Frankreich
  • Portugal
  • Norwegen
  • Dänemark
  • Deutschland
  • Holland
  • Belgien
  • Luxemburg
  • Italien
  • Griechenland
  • Türkei
  • Spanien

Der sowjetisch-sozialistische Block

  • Sowjetunion
  • Polen
  • Ostdeutschland
  • Tschechoslowakei
  • Ungarn
  • Rumänien
  • Bulgarien
  • Albanien (gehörte für eine Weile dazu)

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