Panhispanische Grammatik und kommunikative Funktionen
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Spanisch in Lateinamerika
Spanisch wird in mehr als 19 lateinamerikanischen Ländern als Amtssprache gesprochen; die ehemals kolonialen Länder sind dabei nicht mitgerechnet. Spanisch in Amerika hat Einflüsse aus präkolumbianischen Sprachen wie Quechua und Guaraní.
Einige Merkmale
- Yeísmo
- Lisp
- Vos
- Veränderungen im Geschlechterverhältnis
- Diminutive
- dequeísmo
- Archaismen
- Indigene Einflüsse
- Englische Neologismen
Eine panhispanische Grammatik ist notwendig. Die Sprache verändert sich, und daher sollten alle Schulen die grundlegenden Normen festlegen, die der Wurzel der Sprache und nicht den verschiedenen Varianten (Dialekten) zugrunde liegen. Mit anderen Worten: Es müssen allgemeine Regeln für das Spanisch in Spanien und Lateinamerika geschaffen werden.
Emittent (emotive Funktion) | Standort / Kontext | Rezipient (konative Funktion) |
Kontext | ||
Nachricht | ||
Code | ||
Kontakt oder Kanal |
Sprache wird benutzt, um eine Wirklichkeit zu kommunizieren (ob positiv, negativ oder möglich), ein Verlangen oder Bewunderung auszudrücken, Fragen zu stellen oder eine Aufforderung zu richten. So verschieden, wie wir Sätze gebrauchen, die diese Gegebenheiten zum Ausdruck bringen, ist auch die Rolle, die Sprache spielt.
1. Emotive Funktion
Die Nachricht des Emittenten bezieht sich auf das, was er fühlt; dieses Element dominiert gegenüber allen anderen Faktoren. Sprachliche Formen, in denen diese Funktion ausgeübt wird, sind Interjektionen und Ausrufesätze.
2. Konative Funktion
Der Rezipient steht im Vordergrund; die Kommunikation richtet sich auf die Person, die zu einer Handlung veranlasst oder eine Antwort geben soll. Sprachliche Formen, in denen diese Funktion vorwiegend ausgeübt wird, sind der Vokativ, der Imperativ und Fragesätze.
3. Referentielle Funktion
Der Kommunikationsakt ist auf den Kontext, also auf das Thema oder Problem, auf das verwiesen wird, fokussiert. Hierfür werden Aussagesätze (deklarative Sätze) verwendet; diese können positiv oder negativ sein.
4. Metasprachliche Funktion
Sie konzentriert sich auf den Sprachcode. Der Code ist der dominierende Faktor.
5. Phatische Funktion
Sie umfasst das Beginnen, Aufrechterhalten, Fortsetzen oder Beenden der Kommunikation.
6. Poetische Funktion
Vorzugsweise in der Literatur verwendet. Der Kommunikationsakt konzentriert sich auf die Botschaft selbst, darauf, wie sie gestaltet und übertragen wird. Zu den expressiven Mitteln gehören Reim, Alliteration etc.