Die Phasen der Mitose: Zellteilung einfach erklärt

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Die Phasen der Mitose und Zellteilung

Prophase

Prophase: Das Chromatin kondensiert zu Chromosomen, dem Produkt der DNA-Replikation. Die Kernhülle verschwindet. Das Zytoplasma wandert zu den Centriolen (in Pflanzenzellen abwesend), die sich an jedem Zellpol positionieren. Zwischen ihnen bilden sich Proteinfasern, welche die mitotische Spindel bilden.

Metaphase

Metaphase: Die Chromosomen befestigen sich an den Spindelfasern und ordnen sich in der Äquatorialebene der Zelle an. Dies ist die kürzeste Phase.

Anaphase

Anaphase: Die mitotischen Spindelfasern beginnen, die Chromosomen zu den jeweiligen Centriolen zu ziehen. Dadurch trennen sich die Chromatiden jedes Chromosoms.

Telophase

Telophase: Die Chromosomen erreichen die Pole und beginnen, sich aufzulösen. Die mitotische Spindel verschwindet. Der Kern teilt sich.

Cytokinese

Cytokinese: Das Zytoplasma teilt sich in der Nähe der Kernmembran, wodurch zwei identische Tochterzellen in der Interphase entstehen.

Bedeutung der Mitose

Die Mitose ist ein Mechanismus der Reproduktion bei einzelligen Organismen, da sich die Zelle ohne die Intervention eines anderen Individuums der Spezies verdoppelt und identische Nachkommen erzeugt.

Bei mehrzelligen Organismen beginnt das Leben mit der Zygote. Diese einzelne Zelle wird durch Mitose in Hunderte neuer Zellen umgewandelt. Mehrzellige Zellen wachsen und tragen zur Erhaltung des Körpers bei, indem sie durch erneute mitotische Teilung Gewebe regenerieren oder Schäden reparieren.

Wenn bei der Mitose eine Zellvermehrung stattfindet, bei der die Tochterzellen Stammzellen ähneln, kann ein Organismus viele verschiedene Zelltypen aufweisen, obwohl alle Zellen die gleiche genetische Information besitzen. Dies liegt daran, dass die zelluläre Spezialisierung ein Prozess ist, bei dem Zellen im Laufe der Entwicklung des Organismus Informationen unterschiedlich exprimieren, abhängig von der auszuführenden Aufgabe.

Fortpflanzungsstrategien bei Pflanzen

Einhäusige Arten

Einhäusige Arten: Arten, bei denen männliche und weibliche Geschlechtsorgane in separaten Blüten, aber auf derselben Pflanze vorkommen. Beispiel: Tulpe.

Zweihäusige (Diözische) Arten

Diözische Arten: Arten, bei denen männliche und weibliche Keimzellen in verschiedenen Individuen zu finden sind. Beispiele: Sauce (vermutlich eine fehlerhafte Bezeichnung, evtl. eine spezifische Pflanze gemeint), Ombú.

Hermaphroditische Arten

Hermaphroditische Arten: Eine Person (oder Pflanze), die sowohl männliche als auch weibliche Keimzellen produzieren kann.

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