Philosophiegeschichte: Von Aristoteles bis Empirische Wissenschaften

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Philosophische Konzepte und Erkenntnistheorie

Natural Concept (Aristotelische Naturphilosophie)

Natural Concept: Die naturalistische Philosophie, insbesondere in den Naturwissenschaften, wird stark von der aristotelischen Wissenschaft geprägt. Für Aristoteles war die Natur das Prinzip der Bewegung. Ein Wesen ist natürlich, wenn es das Leben in sich trägt.

Okan und Mathematisches Denken

Okan: Im Gegensatz dazu steht das mathematische Denken, wie es von Galilei vertreten wurde. Bewegung kann als Erzählung von Ereignissen (Symbolen) erfasst werden, was voraussetzt, dass sie messbar und mathematisch ausdrückbar ist. Das Ziel ist die Formulierung von Gesetzen der Phänomene. Die wahre Natur ist demnach mathematisch fassbar. Unser Geist ist begrenzt, während Gott unbegrenzt ist (oder wir wissen nicht, ob wir Gott oder Götter sind). Der menschliche Geist kann nur erfassen, was in menschlichen Relationen steht. Die Verehrung Gottes ist nicht Gegenstand des Wissens; die menschliche Intelligenz konzentriert sich auf das Studium des Menschen.

Akino und die Trennung von Vernunft und Glauben

Akino: Im Mittelalter veröffentlichte Akino Schriften, die aristotelische Ideen aufgriffen und den Beweis für die Existenz Gottes führten. Die Vernunft kann die Existenz Gottes zeigen, ebenso wie die Bibel dies tut. Vernunft und Glaube sind getrennte Wege. Sollte keine Korrelation zwischen ihnen bestehen, ist dem Glauben der Vorzug zu geben und die Vernunft zu vernachlässigen.

Universalien bei Platon und Aristoteles

Universal: Das Universale existiert nur als ein durchgängiges Konzept. Platon definierte Begriffe wie eine universelle Realität, die Dinge besitzen; Ideen existieren demnach als eigenständige Realität.

Theorie des Wissens (Teoría del conocimiento)

Teoría del conocimiento: Während Platon annahm, dass der Ursprung des Wissens in der Reminiszenz (Ideen sind bei der Geburt vorhanden) liegt, sieht Aristoteles den Ursprung des Wissens in uns selbst. Wir fabrikieren es durch einen Prozess:

  • Zuerst erfassen wir die Außenwelt mit den Sinnen.
  • Diese Eindrücke werden in der reproduktiven Einbildungskraft und im Gedächtnis gespeichert.
  • Anschließend ermöglicht die kreative Vorstellungskraft, Bilder zu weiteren Bildern zu verarbeiten, was durch die passive Intelligenz schließlich zu Ideen führt.

Ablehnung des Rationalismus und Aufklärung

Verwerfen Rationalismus: In dieser Zeit kristallisierte sich die Idee des absoluten Monarchen heraus (Hobbes: Der Mensch ist von Natur aus egoistisch). Es gab eine Neubewertung der Arbeit, die Anpassung der Natur an menschliche Bedürfnisse und die Religion wurde zur persönlichen Angelegenheit. All diese Entwicklungen folgten der Veröffentlichung des Discours de la méthode (Abhandlung über die Methode) und der Werke von Kant.

Empirische Wissenschaften und die Galilei-Methode

Empirischen Wissenschaften: Die letzte Ursache wird untersucht. Die hypothetisch-deduktive Methode Galileis umfasst folgende Schritte:

  1. Beobachtung von Fakten: Der Wissenschaftler untersucht die Eigenschaften des Phänomens.
  2. Formulierung der Hypothese: Eine vorläufige Erklärung des Phänomens mit doppelter Funktion.
  3. Mathematisierung: Die Reihe von Gesetzen bildet eine Theorie, angewandt wie deduktive Axiome in der Mathematik.
  4. Überprüfung (Check): Die formulierte Hypothese muss überprüft werden. Diese Prüfung erfolgt durch Methoden, wie sie von Stuart Mill entwickelt wurden.

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