Platon und Marx: Gesellschaftsanalyse im Vergleich – SEO-Optimiert

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Platon und Marx: Gesellschaftsanalyse im Vergleich

Der März (Anmerkung: Vermutlich ist hier Marx gemeint, basierend auf dem Kontext) verdeutlicht eine offenkundige Tatsache: Das menschliche Leben findet in der Gesellschaft statt. Wir beziehen uns auf Autoren von der Bedeutung Platons und Nietzsches.

Platons politische Berufung und die ideale Gesellschaft

Die Kenntnis der politischen Berufung ist Platons Anliegen, warum wir uns in der Gesellschaft organisieren sollen. Seine Denken und Reflexionen dienen als Vorbild, insbesondere sein Hauptwerk Die Republik. Basierend auf der Koexistenz von sozialer Harmonie und Gerechtigkeit versteht Platon die Bedürfnisse, die durch verschiedene Funktionen für die Menschen entstehen. Er beeinflusst die Einteilung in die Seele (rational, jähzornig, begehrend).

Platons Drei Klassen und der Philosophenherrscher

Platon teilte die Gesellschaft in Handwerker, Krieger und Herrscher. Diese drei Klassen sollten stets das größte Gut für die Gemeinschaft anstreben. Platon maß jedoch der Rolle des Philosophenherrschers besondere Bedeutung bei. In Übereinstimmung mit seiner Ideenlehre besagt seine politische Theorie, dass nur der Philosoph die Welt gerecht ordnen kann, da er trainiert ist, zu führen. Unter der Leitung des Philosophen und der Wahrnehmung ihrer Aufgaben durch Krieger und Handwerker zielt die Gesellschaft auf das Gemeinwohl ab, was Gerechtigkeit ermöglicht.

Abgrenzung zu Marx: Bewusstsein versus Ökonomie

Das Modell Platons weicht vom marxistischen Modell ab, welches die Wirtschaft als bestimmend für das gesellschaftliche Leben ansieht. Bei Platon hingegen bestimmt das Bewusstsein des Menschen die soziale und wirtschaftliche Struktur.

Platon und Marx im Vergleich der Gerechtigkeitsvorstellungen

Platon kritisiert Marx, da dieser soziale Klassen abschaffen will, um Gerechtigkeit und Gleichheit zu erreichen. Platon schlägt als Ideal eine geschichtete Gesellschaft in drei Klassen vor. Marx will zudem das Privateigentum abschaffen. Platon könnte dem insofern ähneln, als dass Philosophen und Krieger auf Familie und Privatleben verzichten mussten, was an einen platonischen Kommunismus erinnern könnte.

Die Notwendigkeit der Gesetze

Im letzten Teil von Platons Leben zeigt sich, dass das vorgeschlagene Modell der Republik unerreichbar ist. Er schreibt Gesetze vor, die nicht nur informativ, sondern auch zwingend strafend wirken müssen.

Zusammenfassende Schlussfolgerungen

Aus den oben genannten Aussagen können wir Folgendes ableiten:

  • Sowohl Marx als auch Platon lieferten wichtige Reflexionen über das gesellschaftliche Leben.
  • Beide Autoren sehen das menschliche Wesen als bestimmend für das Leben an. Für Platon ist es der Gedanke, für Marx die Ökonomie.
  • In Platons Modell artikulieren sich die Rollen der sozialen Schichten und ethische Werte in Bezug auf Wissen. Das vorgeschlagene Modell ist eher utopisch und unerreichbar.
  • Die Reflexion der Gesellschaft durch Marx ist meiner Meinung nach aktueller, da das Ziel eine demokratische Gesellschaft ist, die wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten überwindet.

Aktualität und Globalisierung

Das marxistische Thema ist nicht erschöpft; es zeigt sich im Konflikt zwischen den Klassen der Reichen und der Arbeitnehmer. Die Konsolidierung des globalen Dorfes in produktiven, sozialen, politischen und kulturellen Tätigkeiten führt uns zum Begriff der Globalisierung. Die Informationstechnologie (Internet) beseitigt Grenzen, doch nicht alle Menschen haben Zugang zu diesen Ressourcen.

Nietzsche, Marx und die Religion

Im Hinblick auf die Beziehung zwischen Nietzsche und Marx lässt sich festhalten, dass beide eine negative Bewertung der jüdisch-christlichen Religion teilten:

  • Für Marx ist Religion das Opium des Volkes und eine falsche Interpretation der Realität.
  • Für Nietzsche ist sie eine Chimäre, die ein Glück in einer nicht existierenden Welt (himmlische Welt) anstrebt und die einzige reale Welt – die Welt des Lebens – verneint.

Beide gehören zum sogenannten „Verdachtsdreieck“ (Marx, Nietzsche, Freud). Sie analysieren die Probleme des 19. Jahrhunderts:

  • Marx' Übel ist die Wirtschaft, seine Alternative ist eine offene kommunistische Gesellschaft, in der das Privateigentum abgeschafft wird.
  • Nietzsches Reaktion entspringt einer falschen Werteskala, die durch die jüdisch-christliche Religion vorgeschlagen wurde (irdisches Leben versus Leben nach dem Tod). Sein Vorschlag des Übermenschen hat nichts mit einem Helden zu tun, sondern mit einem Menschen, der neue ethische Werte schafft.

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