Politische Ideologien und Konflikte des 20. Jahrhunderts
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Politische Ideologien und historische Umbrüche
Faschismus
Der Faschismus ist in Italien entstanden, da eine große Unzufriedenheit mit der Politik der Regierung herrschte. Diese ging insbesondere von den Kriegsteilnehmern sowie von jenen aus, die unter der wirtschaftlichen und sozialen Lage litten und sich im Kampf gegen die Kommunisten zusammenschließen wollten. Der faschistische Staat interveniert direkt im gesellschaftlichen Leben und eliminiert die individuellen Freiheiten vollständig. Ihr Führer, Benito Mussolini, schlug aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Probleme eine Bodenreform vor.
Der Nationalsozialismus
Der Nationalsozialismus war eine deutsche politische Bewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg durchlief Deutschland eine kritische Phase, welche die damalige Regierung nicht lösen konnte. So entstand die Nazi-Partei (NSDAP) mit Adolf Hitler als Führer. Er verteidigte das Ideal der Rassenvormachtstellung und verkündete die Errichtung eines autoritären Regimes, um den Kommunismus zu zerstören. Er kam zu dem Schluss, dass ein einzelner Mann die Urheberschaft über die Industrie innehaben müsse, und implantierte ein starres Befehlssystem sowie eine staatliche Kontrolle über die Wirtschaft.
Totalitarismus
Totalitarismus: In diesem System ist die Freiheit stark eingeschränkt und der Staat übt die gesamte Macht aus. Im Zentrum steht die Figur eines Führers mit unbegrenzter Macht, dessen Autorität sich durch eine hierarchische Struktur manifestiert.
Der Erste Weltkrieg (1914–1918)
Im Jahr 1914 wurden der Erzherzog von Österreich und seine Frau ermordet. Aufgrund dessen erklärte Österreich-Ungarn den Krieg. Auf der einen Seite standen Österreich-Ungarn und Deutschland, auf der anderen Seite Russland, Frankreich und das pro-serbische England.
- Ende des Krieges: Die USA schlugen einen Friedensplan vor, der 1918 von allen Mitgliedstaaten akzeptiert und im Vertrag von Versailles unterzeichnet wurde.
- Konsequenzen: Nach dem Krieg war Europa nicht mehr das Zentrum der Weltbühne; an seine Stelle traten die USA. Deren Macht konsolidierte sich durch die Stärkung der eigenen Wirtschaft und die Tatsache, dass in Europa ein enormer Bedarf an Nahrung und Rohstoffen bestand. Die USA konnten diese Produkte liefern.
- Deutschland: Da Deutschland als Verlierer des Krieges galt, musste es für die Schäden aufkommen, Gebiete abtreten und abrüsten.
Die Zwischenkriegszeit
Das Ende des Ersten Weltkrieges gab Anlass zu neuen Ideologien sowie der Notwendigkeit, eine neue politische Ordnung zu installieren.
Kommunismus
Nach der bolschewistischen Revolution entstanden in Europa neue kommunistische Bestrebungen. Diese verkündeten, dass durch soziale Revolutionen eine neue egalitäre Gesellschaft entstehen solle. In dieser sollten die Produktionsmittel dem Proletariat gehören und nicht mehr in Privatbesitz sein. Die Ära dieser Ideologie und ihrer Führer endete vorerst mit dem Tod von Stalin.