Politische Organisation und Institutionen Spaniens
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Die Freiheiten und Rechte, die durch die Verfassung geboten werden, sind weit gefasst. Dazu gehören das Recht auf Leben, die Gleichheit vor dem Gesetz und die Meinungsfreiheit. Die Souveränität gehört dem spanischen Volk.
Der spanische Staat ist ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat und wird als eine konstitutionelle Monarchie konfiguriert.
Zentrale Institutionen
- Cortes Generales: Sie üben die Legislative aus und bestehen aus zwei Kammern, die nach allgemeinem Wahlrecht gewählt werden. Ihre Aufgaben sind: Gesetze verabschieden, Budgets genehmigen und die Regierung kontrollieren.
- Regierung: Sie übt die Exekutive aus. Ihre Organe bestehen aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und den Ministern. Ihre Aufgaben sind: Durchsetzung von Gesetzen sowie die Durchführung der internen und externen Politikbereiche.
- Gerichtshöfe (Courts of Justice): Sie üben die richterliche Gewalt aus. Sie bestehen aus unabhängigen Richtern und Magistraten.
Territoriale Organisation Spaniens
- Gemeinden: Sie sind die grundlegenden territorialen Einheiten des Staates und bestehen aus einer oder mehreren Ortschaften. Der Rat ist das Leitungsgremium der Gemeinden. Aufgaben: Erbringung von Dienstleistungen für die Einwohner der Gemeinde.
- Provinzen: Territorien, die durch den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden gebildet werden. Ihr Organ ist die Abgeordnetenversammlung (Diputación). Funktionen: Sicherstellung provinzieller Interessen, Gewährleistung der Bereitstellung wettbewerbsfähiger Dienstleistungen und Koordination mit den Gemeinden.
- Autonome Regionen: Sie haben ihren Ursprung in der Verfassung von 1978. Der Autonomieprozess führte zur Schaffung von 17 Regionen und zwei autonomen Städten. Das Autonomiestatut regelt das Recht der Selbstverwaltung in jeder Gemeinschaft in diversen Fachgebieten.
Institutionen der Autonomen Regionen
- Autonomes Parlament: Besitzt die gesetzgebende Gewalt und wird durch ein vom Volk gewähltes Gremium gebildet.
- Exekutivrat: Besitzt die exekutive Gewalt.
- Oberster Gerichtshof (Superior Court of Justice): Die höchste richterliche Instanz in der Region.
Territoriale Ungleichgewichte
Diese sind das Ergebnis natürlicher Bedingungen und menschlicher Leistungen. Sie werden in drei Aspekten betrachtet: wirtschaftliches Gewicht, demografisches Gewicht und soziale Wohlfahrt.
Arten von Räumen
- Bereiche der Entwicklung: Madrid, Mittelmeerküste, die Balearen usw.
- Gebiete mit rückläufiger Entwicklung: Kantabrische Küste.
- Weniger entwickelte Gebiete: Innerhalb der Halbinsel, Galicien, Andalusien und Murcia.
Begriffsdefinitionen
- Staat: Eine souveräne Identität, die ihre Macht innerhalb einer umschriebenen Grenze ausübt und durch eine bestimmte Population begrenzt ist.
- Politischer Pluralismus: Die Existenz verschiedener Ideologien und politischer Parteien.
- Parlament: Eine Institution, welche die gesetzgebende Gewalt ausübt oder Gesetze erlässt.
- Regierung: Eine Institution, welche die Exekutive ausübt oder die Umsetzung von Gesetzen und staatlichen Aufgaben verantwortet.
- Gericht: Eine Institution zur Ausübung der richterlichen Gewalt, um die Einhaltung des Gesetzes zu gewährleisten.
- Demokratischer Staat: Basiert auf der Einschränkung der Befugnisse des Staates und der Regierung.
- Nicht-demokratischer Staat: Ein Staat, in dem es keine Grenzen für die staatliche Macht gibt.
- Monarchie: Ein Staat, dessen Führung bei einem König liegt, der den Thron durch Erbrecht oder Erbfolge besteigt.
- Republik: Ein Staat, dessen Führung auf einen Präsidenten übertragen wird.