Die Potsdamer Konferenz: Neuordnung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg
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Die Atlantik-Charta (1941)
Am 14. August 1941 verabschiedeten Roosevelt und Churchill bei einem Treffen die sogenannte Atlantik-Charta. Darin wurden die Grundzüge einer Nachkriegsordnung festgelegt. Sie forderten vor allem das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Liberalisierung des Welthandels, um eine weitere Weltwirtschaftskrise zu vermeiden.
Casablanca-Konferenz (1943)
Nachdem sich Anfang 1942 alle Staaten, die sich mit dem Deutschen Reich und Japan im Kriegszustand befanden (einschließlich der Sowjetunion), zu den Prinzipien der Atlantik-Charta bekannt hatten, forderten Roosevelt und Churchill auf einer weiteren Zusammenkunft in der marokkanischen Hafenstadt Casablanca (14. bis 26. Januar 1943) die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches. Die Sowjetunion schloss sich dieser Forderung an.
Jalta-Konferenz (1945)
Als die Regierungschefs der Alliierten auf der sowjetischen Halbinsel Krim in Jalta zu ihrer zweiten großen Konferenz zusammentrafen, war die völlige militärische Niederlage des Deutschen Reiches nur noch eine Frage der Zeit. Daher konnten sich die „Großen Drei“ bereits mit der Gestaltung der Nachkriegswelt befassen.
Die Potsdamer Konferenz (Juli/August 1945)
Nach der deutschen Kapitulation im Jahr 1945 versammelten sich die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs auf der Potsdamer Konferenz, um über die politische und geografische Neuordnung Deutschlands zu entscheiden. Zu den wichtigsten Teilnehmern gehörten:
- Harry S. Truman (US-amerikanischer Präsident)
- Josef Stalin (Sowjetischer Generalsekretär)
- Winston Churchill (Britischer Premierminister, später abgelöst durch Clement Attlee)
Ihre Berater und Generalstäbe nahmen ebenfalls teil. Es ist erwähnenswert, dass die französische Regierung nicht zur Konferenz eingeladen wurde, obwohl Frankreich ebenfalls als Siegermacht des Zweiten Weltkriegs galt.