Prüfungsfragen zur Pflegeorganisation und Management

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Fragenkatalog Frau Brandes (Teil 2)

8. Ablehnung von Patienten durch Pflegedienste

Kann ein ambulanter Pflegedienst oder eine stationäre Pflegeeinrichtung einen Pflegebedürftigen ablehnen?

  • Aus Kapazitätsgründen
  • Wegen personeller Engpässe

9. Pflichten bei Wechsel der Pflegedienstleitung

In einer ambulanten oder stationären Einrichtung wurde eine neue PDL eingestellt. Welche Pflichten hat die Einrichtung gegenüber den Kassen?

  • Zeitnah: Den Führungswechsel an die Kassen melden.
  • Unverzüglich: Den Wechsel an die Kassen melden.

10. Zusätzliche Leistungen nach SGB XI

Kann ein Pflegedienst zusätzliche Leistungen nach SGB XI in Rechnung stellen?

  • Nein

11. Anteil geringfügig Beschäftigter

Wie hoch darf der Anteil der geringfügig beschäftigten Mitarbeiter in einem ambulanten Pflegedienst sein?

  • 20 %

12. Wöchentliche Arbeitszeit der PDL nach SGB V

Wie hoch muss die wöchentliche Arbeitszeit einer PDL in einem ambulanten Dienst nach SGB V sein?

  • 30-Stunden-Woche

13. Arbeitszeit der stellvertretenden PDL

Wie hoch ist die wöchentliche Arbeitszeit einer stellvertretenden PDL im ambulanten Pflegedienst?

  • 20-Stunden-Woche

14. Anspruch auf Verhinderungspflege

Wie lange muss eine Pflegekraft einen Pflegebedürftigen gepflegt haben, um Anspruch auf Verhinderungspflege zu haben?

  • 6 Monate

15. Einrichtungen für Verhinderungspflege nach § 39

Welche Einrichtungen können Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI anbieten?

  • Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung
  • Tagespflege
  • Ambulante Pflegedienste

Prüfungsfragen Frau Riegenring

1. Merkmale eines professionellen Pflegeheims

Was kennzeichnet ein professionelles Pflegeheim aus?

  • Zertifizierte Weiterbildung
  • Berufliche Organisation und Berufsverbände
  • Wissenschaftliche, langfristige Erstausbildung (z. B. Ausbildungsdauer und -zeit)
  • Systematisiertes, wissenschaftliches Wissen / Fundament

2. Schwerpunkte eines Organisationshandbuchs

Benennen Sie 5 Schwerpunkte für den Aufbau eines Organisationshandbuchs:

  • Organigramm und Heimvertrag
  • Leitbild und Ziele
  • Stellenbeschreibungen
  • Qualitätsmanagement (QM) und Politik

3. Gesamtverantwortung der PDL im QM-Bereich

Nennen Sie drei Bereiche der Gesamtverantwortung der PDL im Bereich der QM-Steuerung:

  • Qualitätsgesicherte Pflege und Versorgung der Bewohner
  • QM-Personalverantwortung für qualifizierte Mitarbeiter, um eine professionelle Pflege zu leisten
  • Kooperation mit anderen Beteiligten / Gruppen

Fragenkatalog Frau Riegenring (Teil 2)

4. Ethische Werte in der Pflege

Nennen Sie die ethischen Werte:

  • Die Autonomie und Selbstbestimmung des Einzelnen respektieren
  • Schaden vermeiden
  • Gutes tun
  • Gerechtigkeit üben

Zusatzprinzipien:

  1. Ich möchte so behandelt werden, wie ich selbst handle!
  2. Handle so, dass das Gesetz für jedermann nach seiner Art gelten kann (nach Immanuel Kant).

Prinzipien für die Beziehung zwischen Pflegekräften, Ärzten und Bewohnern:

  1. Wahrhaftig sein
  2. Verschwiegen sein
  3. Glaubwürdig sein
  4. Verantwortung tragen
  5. Vertrauen herstellen und aufrechterhalten

5. Qualitätsdimensionen nach Donabedian

Erklären Sie die jeweiligen Inhalte der Qualitätsdimensionen nach Donabedian, die der MDK abfragt:

  • Ergebnisqualität
  • Strukturqualität
  • Prozessqualität

6. Drei verschiedene Pflegemodelle

Nennen Sie drei Pflegemodelle mit unterschiedlichem Charakter:

  • Bedürfnismodell (Monika Krohwinkel): Die Pflegekraft erfasst die Bedürfnisse des Menschen.
  • Interaktionsmodell: Fokus auf die Beziehung und die Kommunikation zwischen Pflegebedürftigem und Pflegekraft.
  • Pflegeergebnismodell: Ziel ist es, Gleichgewicht und Harmonie des Pflegebedürftigen herzustellen (humanistisch, fürsorglich und transkulturell nach Individualität).

Fragenkatalog Frau Riegenring (Fortsetzung)

7. Definition des Begriffs Organisation

Erklären Sie den Begriff "Organisation":

Eine Organisation ist ein soziales und zielgerichtetes System; Menschen oder Dinge sind dessen Elemente.

Kennzeichen:

  1. Planmäßiger Aufbau (Organigramm)
  2. Gemeinsames Ziel aller Gruppenmitglieder (Leitbild)
  3. Planmäßiges Handeln (QM)
  4. Netz geordneter Beziehungen und Informationsaustausch zwischen den Beteiligten (QM, Dienstbesprechungen, Kontrollinstrumente, Planungsinstrumente)

8. Die 4 Säulen des QM nach DIN ISO

Nennen Sie die 4 Säulen des Qualitätsmanagements nach DIN ISO:

  • Der Kunde
  • Der Mitarbeiter
  • Prozessorientierung
  • Ergebnis und kontinuierliche Verbesserung der Pflege

9. Inhalte eines Pflegeleitbildes

Was beinhaltet das Pflegeleitbild?

  • Theoretische Grundlagen der Pflege
  • Pflegesysteme (Gruppen, Personen)
  • Pflegeprozess
  • Interne / externe Qualitätssicherung
  • Soziale Betreuung
  • Welche Bewohner aufgenommen werden
  • Kooperationspartner
  • Einbeziehung der Angehörigen
  • Aufbau- und Ablauforganisation

10. Einflussfaktoren auf den Pflegeprozess

Beschreiben Sie mit jeweils 2 Beispielen die Einflussfaktoren auf den Pflegeprozess:

  • Arbeitsorganisation:
    • Personelle Besetzung / Voraussetzungen
    • Pflegesysteme / Dokumentationssystem
    • Materielle und zeitliche Besetzung
  • Qualifikation von Pflegemitarbeitern:
    • Kommunikationsfähigkeit
    • Hintergrundwissen / Fachwissen
    • Soziale Kompetenz / Führungsstile
  • Siehe Seite vom 25.09.2013

11. Benennung von Pflegesystemen

Benennen Sie verschiedene Pflegesysteme:

  • Bezugspersonenpflege
  • Funktionspflege
  • Zimmerpflege

12. Subjektive Merkmale und Wahrnehmung

Benennen Sie subjektive Merkmale und die Wahrnehmung:

  • Siehe Seite vom 06.12.2013, 1. Kopie / S. 4

13. Berufliche Handlungskompetenz in der Pflege

Nennen Sie Aspekte der beruflichen Handlungskompetenz hinsichtlich der Pflegekompetenz:

  • Zentrale unserer eigenen Leistung ist die ganzheitliche Persönlichkeit, welche sich unterteilt in: Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz.

14. Verwendung von Pflegetheorien

Wozu werden Pflegetheorien grundsätzlich verwendet?

  • Pflegeforschung und Weiterentwicklung
  • Um die Pflegepraxis aus einer anderen Sicht zu betrachten und zu reflektieren
  • Um komplexe AEDL zu strukturieren und anzubieten
  • Um dem Pflege-Azubi das Verständnis zu erläutern und zu verdeutlichen

15. Kriterien für die Verfassung eines Pflegeberichts

Benennen Sie 6 Kriterien zur Verfassung eines Pflegeberichts:

  • Dokumentenecht
  • Objektiv, sachlich und neutral
  • Verständlich
  • Keine Erstellung von Diagnosen
  • Zeitnah
  • Kurz und präzise
  • Handzeichen (Kürzel), Uhrzeit und Datum

10. Einflussfaktoren auf den Pflegeprozess (Wiederholung)

  • Arbeitsorganisation:
    • Personelle Besetzung / Voraussetzungen
    • Pflegesysteme / Dokumentationssystem
    • Materielle und zeitliche Besetzung
  • Qualifikation von Pflegemitarbeitern:
    • Kommunikationsfähigkeit
    • Hintergrundwissen / Fachwissen
    • Soziale Kompetenz / Führungsstile
  • Siehe Seite vom 25.09.2013

11. Benennung von Pflegesystemen (Wiederholung)

  • Bezugspersonenpflege
  • Funktionspflege
  • Zimmerpflege

12. Subjektive Merkmale und Wahrnehmung (Wiederholung)

  • Siehe Seite vom 06.12.2013, 1. Kopie / S. 4

13. Berufliche Handlungskompetenz (Wiederholung)

  • Zentrale unserer eigenen Leistung ist die ganzheitliche Persönlichkeit, welche sich unterteilt in: Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz.

14. Verwendung von Pflegetheorien (Wiederholung)

  • Pflegeforschung und Weiterentwicklung
  • Um die Pflegepraxis aus einer anderen Sicht zu betrachten und zu reflektieren
  • Um komplexe AEDL zu strukturieren und anzubieten
  • Um dem Pflege-Azubi das Verständnis zu erläutern und zu verdeutlichen

15. Kriterien für den Pflegebericht (Wiederholung)

  • Dokumentenecht
  • Objektiv, sachlich und neutral
  • Verständlich
  • Keine Erstellung von Diagnosen
  • Zeitnah
  • Kurz und präzise
  • Handzeichen (Kürzel), Uhrzeit und Datum

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