Psychische Erkrankungen verstehen: Symptome, Arten und Behandlung

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Psychische Erkrankungen verstehen

Psychische Erkrankungen sind Veränderungen im Denken, in den Emotionen und im Verhalten von Personen. Die Behandlungen können psychiatrischer und/oder psychologischer Natur sein, in den meisten Fällen eine Kombination aus beidem.

Psychiatrische Behandlung

Die psychiatrische Behandlung erfolgt mit Psychopharmaka (Anxiolytika, Antidepressiva usw.).

Psychologische Behandlung

Die psychologische Behandlung erfolgt durch Psychotherapie. Der Therapeut stärkt die körpereigenen Mechanismen zur Lösung von Problemen und Konflikten.

Neurotische Störungen

Neurotische Störungen sind mentale Prozesse oder Zustände, die durch ein hohes Maß an Angst gekennzeichnet sind, ohne dabei den Bezug zur Realität zu verlieren.

FAQ: Generalisierte Angststörung

Die generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die durch anhaltende Angstgefühle gekennzeichnet ist, deren Ursachen in der Regel Arbeit, Gesundheit oder Sicherheit sind. Betroffene sind sich bewusst, dass ihre Angst nicht dem tatsächlichen Bedrohungsgrad entspricht.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

PTBS ist eine Erkrankung, die nach einem traumatischen Ereignis im Leben einer Person auftritt. Charakteristisch für PTBS sind das Wiedererleben des Traumas in Form von Erinnerungen, Träumen und Ängsten.

Phobien

Phobien sind ausgeprägte Ängste vor bestimmten Personen, Objekten, Situationen oder Ereignissen. Klaustrophobie ist beispielsweise die Angst vor geschlossenen Räumen.

Arten von psychotischen Störungen

Psychotische Störungen sind psychische Erkrankungen, die durch einen Realitätsverlust gekennzeichnet sind. Symptome sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen, bizarres Verhalten, affektive Verarmung, Aufmerksamkeitsdefizite, Apathie und soziale Isolation.

Depression

Depression ist ein Gefühl intensiver Traurigkeit, das in Bezug auf die auslösende Situation unverhältnismäßig ist.

Persönlichkeitsstörungen

Alle Menschen haben eine individuelle Persönlichkeit und Bewältigungsmechanismen, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Bei Persönlichkeitsstörungen sind diese Mechanismen jedoch so stark ausgeprägt, dass sie zu Problemen führen. Es gibt verschiedene Kriterien zur Beurteilung von Persönlichkeitsstörungen:

  • Biologische Kriterien: Biologische Ursachen, wie Veränderungen im Nervensystem, können eine Rolle spielen.
  • Statistische Kriterien: Abweichungen von der Norm, also ungewöhnliches Verhalten, können als Kriterium herangezogen werden.
  • Soziale Kriterien: Abweichungen von sozialen Normen und unangemessenes Verhalten können ebenfalls Kriterien sein.
  • Subjektive Kriterien: Das Bewusstsein der Person, dass sich ihre Situation verändert hat, kann ebenfalls ein Kriterium sein.

Paranoide Persönlichkeitsstörung

Menschen mit paranoider Persönlichkeitsstörung sind misstrauisch und argwöhnisch gegenüber anderen. Sie sind in ihren Beziehungen distanziert und glauben, dass andere gegen sie sind und sich verschwören.

Schizoide Persönlichkeitsstörung

Personen mit schizoider Persönlichkeitsstörung sind introvertiert, einzelgängerisch und distanziert. Sie können sich sozial schlecht anpassen und tolerieren keine Invasion ihrer Privatsphäre.

Histrionische Persönlichkeitsstörung

Menschen mit histrionischer Persönlichkeitsstörung haben ein übermäßiges Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und neigen dazu, in vielen Situationen zu „übertreiben“. Sie suchen nach übermäßiger Sympathie und sind leicht beeinflussbar und kritikempfindlich.

Störungen der Kindheit und Adoleszenz

Mentale Retardierung

Mentale Retardierung ist gekennzeichnet durch Einschränkungen im Bereich der geistigen Funktionen und des adaptiven Verhaltens. Eine frühzeitige pädagogische Stimulation gilt als wichtige Behandlung.

Essstörungen

Anorexia nervosa

Anorexia nervosa ist eine Krankheit, die durch die Weigerung gekennzeichnet ist, ein gesundes Körpergewicht zu halten, sowie durch eine intensive Angst vor Gewichtszunahme und ein verzerrtes Selbstbild.

Bulimie

Bulimie ist eine Störung, die durch wiederkehrende Episoden von Essanfällen gekennzeichnet ist, gefolgt von dem Versuch, das Verhalten durch restriktive Diäten, Erbrechen, Missbrauch von Abführmitteln oder Diuretika zu kompensieren.

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