Psychomotorische Entwicklung: Grundlagen und Komponenten
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Punkt 2: Psychomotorische Entwicklung
Psychomotorik ist die Quelle des Wissens und der Ausdruck der Erkenntnis, die wir haben. Vayer:
1. Grundlagen der Psychomotorik
Bildung muss umfassend sein, auf der Grundlage der gelebten Psychomotorik:
- Unwillkürliche Reaktionen des Babys
- Reifung von Fasern und Nervenzentren
- Bewusste und freiwillige Bewegungen, Kontrolle der Bewegung
Arten von Reaktionen
- Automatischer Reflex: Reaktion und angeboren, unfreiwillig.
- Freiwillige motorische Handlung: Vorsätzliche und bewusste Reaktion.
- Automatische willkürliche Bewegungen werden zu Gewohnheiten.
Grundgesetze bei der Reifung des Motors
- Gesetz Liquor-Flow: Zuerst Kontrolle des Kopfes, dann angrenzende Teile, dann distale Teile.
- Grob- vor feinmotorischen Fähigkeiten.
- Mentale Repräsentation des Körpers: Das Kind lernt seinen Körper, Bewegungsmöglichkeiten und Grenzen kennen.
- Freiwillige Schritte: Bewegung – geistige Verarbeitung der Geste, Korrektur unnötiger Bewegungen.
- Physische und emotionale Umgebung beeinflussen das Körperbild.
Evolution: 0 bis 12/13 Jahre
6 Jahre: Gut organisiertes Körperschema. Kein Bewusstsein, geboren zu sein. Ich = nicht ich.
- 1. Monat: Fragmentierte Bilder von sich selbst.
- 6. Monat: Bewusstwerden der Einheit und Ganzheit.
- 2. und 3. Jahr: Maß an Unabhängigkeit, das Gefühl von Kompetenz und Wirksamkeit, Selbstbild.
- 2. Jahr: Begriff der Identität, Nutzung des Pronomens „ich“.
- 3. Jahr: Durch Zeichnungen erfolgt die Ausarbeitung und Integration des Körperschemas.
1.3.2. Komponenten des Körper-Schemas
- Interozeptive Empfindungen: Informationen über physiologische Bedürfnisse. Reaktion der Erwachsenen auf diese Bedürfnisse.
- Propriozeptive Informationen: Bericht über die motorische Aktivität, Motorsteuerung und Kenntnisse der Körperteile und ihrer Möglichkeiten.
- Exterozeptive Informationen: Wissen über alles außerhalb des Körpers durch die Sinne. Im Spiel funktionieren die Sinne.
- Tonische Klangregelung: Grad der Spannung oder Ablenkung, die der Muskel benötigt, um eine Aktion auszuführen oder eine bestimmte Körperhaltung einzunehmen.
- 1. Tag: Hypertonie oder Steifigkeit in den oberen und unteren Extremitäten, Hypotonie oder gar keine Spannung im Körper.
Reifung des Nervensystems erfolgt gemäß dem Gesetz von Cefalo-caudal und proximal-distal, beeinflusst durch emotionale und relationale Erfahrungen.