Psychomotorische Inhalte und Körperbildung im Sportunterricht

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Psychomotorische Inhalte

Psychomotorische Inhalte:

  1. Wissen über den eigenen Körper: Lateralität und Körperschema; Unabhängigkeit und muskuläre Kontrolle.
  2. Motorische Fähigkeiten: visuell-motorische Fähigkeiten und die allgemeine Dynamik.
  3. Räumliche Wahrnehmung: Körper–Raum.
  4. Temporale Raumwahrnehmung: Rhythmus.
  5. Körperlicher Ausdruck.

Drei in Frankreich entwickelte Ansätze prägen derzeit den Sportunterricht: das Modell von J. von Boulch, das "psychokinetische" Modell (L. Picq), die Körperbildung von P. Vayer sowie die Ansätze von A. Lapierre und Anconturier.

Aspekte bei der Anwendung der Körpersprache

Aspekte zu berücksichtigen bei der Anwendung der Techniken der Körpersprache

Wird der Ausdruck. Es ist wichtig zu versuchen, etwas auszudrücken, das die Person selbst gewählt hat. Entscheidende Faktoren sind das Alter sowie die Umwelt- und soziokulturelle Ebene.

Mit dem Körper als Medium des Ausdrucks: Streben nach Kommunikation.

Was versteht man unter Körper

Was versteht man unter "Körper"?

Mit dem Wort "Körper" verstehen wir den ganzen Menschen: nicht nur die physische Realität, in der der Mensch lebt, sondern auch seine psychologische Realität. Wir müssen schließlich das Konzept des Körpers als Einheit von Rumpf, Armen und Beinen sowie der Sinne, Gefühle und Gedanken betrachten und wie der Körper diese identifiziert.

Schule: Traditionelle bildungspolitische Trends

Bildungspolitische Trends. Sie befassen sich mit dem Erhalten einer "Einrichtung, unterrichtet zu werden." Dieser Begriff, von Daniel Denis geprägt, bezeichnet die Stelle, die im schulischen Bereich geschmiedet wird, um an das anzuknüpfen, was die Gesellschaft braucht, und um mit den gleichen Maßnahmen fortzufahren. Der Körper wird vollständig angepasst, um den Standard zu erfüllen, selbst wenn dies Originalität, Individualität und persönliche Freiheit einschränkt. Aktuelle Trends zielen auf Integration: Umsetzung eines integrierten Körperbewusstseins, integriert in das Selbst und die Umwelt.

Unterschiedliche Konzepte des Körpers

Unterschiedliche Konzepte des Körpers

Anatomischer Körper

Anatomischer Körper: komplexe mechanische Elemente aus Knochen, die durch Muskelkraft verbunden sind und artikuliert werden. Das Hauptziel der Körperbildung ist die vollkommene Funktion dieses Instruments, um Muskelkraft und Bewegungsreichweite zu entwickeln.

Neurologischer Körper

Neurologischer Körper: Vollstreckungsorgan der neuronalen Impulse, die die Muskeln steuern; diese Impulse sind die führenden Faktoren für Kontraktion und Steuerung.

Psychologischer Körper

Psychologischer Körper: Es ist der Körper der "Sensomotorik" und der "Wahrnehmungs-Motorik" (Lapierre, 1989). Der Körper wird zu einem Zentrum des Gefühls, indem zu den fünf klassischen Sinnen ein weiterer hinzukommt: der kinästhetische Sinn.

Der Körper wird von innen her gesehen, der sich nach und nach organisiert und in Bezug auf seine eigene Achse strukturiert. Der Körper lebt durch Empfindungen; er ist Träger einer Vielzahl von Beziehungen und Emotionen. All diese Gefühle stehen in Zusammenhang mit tonischer, unwillkürlicher Muskelspannung. Durch dynamische Kontraktion handelt man in der Welt, und durch tonische Kontraktion nimmt man die Welt wahr.

Existentieller Körper

Existentieller Körper: Er wird zu einem "Objekt"; das Objekt gehört zu uns, ist aber für andere sichtbar und richtet sich nach kulturellen Anforderungen.

Körper als Ausdruck und Kommunikation

Der Körper als Mittel des Ausdrucks und der Kommunikation. Der lebendige Körper ist immer von der Psyche bewohnt. Bewegung ist eine Reaktion auf eine geistige Haltung. Der Körper ist das authentischste Mittel der Kommunikation und das tiefgründigste Ausdrucksmedium.

Wünsche der Menschen

Die Wünsche der Menschen können sein:

  1. Den Wunsch, ihre Emotionen auszudrücken, um emotionale Spannungen zu reduzieren und ihr Verhalten zu regulieren.
  2. Den Wunsch, in ihren Beweggründen rationaler zu erscheinen und ihre geistigen Motivationen klarer darzustellen.

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