Realismus und Naturalismus in der Literatur
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Realismus und Naturalismus
Die Erzählung des Realismus stellt eine Perspektivverschiebung gegenüber der Romantik dar. Ziel ist es, die Charaktere und das zeitgenössische Umfeld objektiv für den Leser darzustellen.
Der Realismus
- Ziel: Die Existenz typischer Charaktere und Geographie zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte abzubilden.
- In unserer Sprache fand der Realismus Anklang, da wir eine eigene Tradition und das Volkstheater besaßen.
- Die Darstellung umfasste literarische Gepflogenheiten und Gewohnheiten.
- Es gab eine Tendenz zur Periodik und die Hervorhebung von Herkunft und Essenz.
- Er entwickelte sich als gebildete Erzählform im Vergleich zur Renaissance.
Der Realismus strebt danach, die gesamte Wirklichkeit so objektiv und realistisch wie möglich in den Werken widerzuspiegeln. Wir finden darin alle Aspekte des Lebens: Schönheit und Hässlichkeit. Die Werke der Gegenwart zeigen oft eine starke soziale Kritik, insbesondere nach den tiefgreifenden sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen durch die Industrialisierung.
Gepflegte Genres und Vertreter
- Roman: Honoré de Balzac, Gustave Flaubert und Stendhal.
Naturalismus
Der Naturalismus hat seinen Ursprung in der Theorie des Determinismus von Hippolyte Adolphe Taine. Dieser besagt, dass der Mensch keine Freiheit besitzt, sein Schicksal zu ändern oder seinen Willen durchzusetzen, da dieses bereits durch das soziale Umfeld, in dem er lebt, und durch die genetische Vererbung festgelegt ist.
- Wichtigster Vertreter: Émile Zola.
Narcís Oller (1846–1930)
Er studierte Jura und entwickelte eine Leidenschaft für das Lesen. Er übersetzte Autoren wie Tolstoi und Goldoni.
- La Papallona (1882): Ein realistischer Roman.
- La febre d'or (1890): Ein Sittenroman.
- La bogeria (1898): Ein naturalistische Roman.
Er gilt als der repräsentativste Autor unserer Sprache im Bereich des realistischen Romans und des naturalistischen Romans.
Sprachliche Übergangszonen und Dialekte
Übergangszonen
Übergangszonen: Bereiche, in denen eine Mischung aus zwei benachbarten Dialekten auftritt.
Isoglosse
Isoglosse: Imaginäre Linien, die die Grenzen zwischen einem und einem anderen Dialekt markieren.
Dialekttypen
- Konstitutive Dialekte: Diese haben sich von Geburt an mit der Sprache entwickelt; dazu gehören die nördlichen, zentralen und nordwestlichen Dialekte unserer Region.
- Folgedialekte (Derivados): Diese haben sich als Ergebnis der Verbreitung der Sprache in anderen Gebieten entwickelt: Balearen, Alguer und Valencia gehören dazu.