Risikokonzept: Gefährdung, Vulnerabilität und Maßnahmen
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R. anthropische
R. anthropische: Sozialwissenschaften: Krieg, Kriminalität.
Ökonomische Risiken
Ökonomisch: Wirtschaftskrise.
Technologische Risiken
Technologisch: Abgeleitet aus den Technologien der Telekommunikation.
Induzierte oder gemischte Risiken
R. induziert oder gemischt:
- Externe Prozesse: Destabilisierung, Bau auf instabilem Untergrund.
- Interne Prozesse: Betroffenheit der Bevölkerung in den Bereichen seismischer und vulkanischer Risiken.
Begriffsdefinitionen
Gefahr (P): Das Auftreten eines Phänomens mit der Wahrscheinlichkeit, schädliche Auswirkungen an einem bestimmten Ort zu verursachen.
Schwere (Severity): Hier kann die potenzielle Magnitude eines spezifischen katastrophalen Ereignisses bewertet werden; sie wird in verschiedenen Graden der Gefährlichkeit eingestuft. Es werden auch die Hypothese des maximalen Risikos und die Hypothese des mittleren Risikos verwendet.
- Rückkehrzeit
- Geografische Verteilung
Vulnerabilität (V): Ein Maß für die Fähigkeit einer bestimmten sozialen Gruppe bzw. ihrer Organisation, sich an Veränderungen in der natürlichen Umgebung anzupassen und Risiken zu bewältigen.
Exposition (E): Oft auch genannt; sie stellt die Anzahl oder den Wert von Personen oder Gütern dar, die dem Risiko ausgesetzt sind.
Risikobewertung (R): Wird häufig als Produkt aus der Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Gefahr (P), der Vulnerabilität (V) in Bezug auf Verluste oder Opfer und der Exposition (E) in Bezug auf die Gesamtzahl potenzieller Opfer oder wirtschaftlicher Schäden dargestellt: R = P · V · E.
Vorhersage (Prediction): Die Vorhersage ermöglicht es, ein Risiko rechtzeitig zu erkennen, bevor ein Phänomen eintritt und Schaden anrichtet.
Prävention: Präventionsmaßnahmen ermöglichen es im Voraus, das Risiko zu vermindern.
Maßnahmen
Strukturelle Maßnahmen zur Verhütung: Modifikation geologischer Strukturen oder die Schaffung geeigneter Bauwerke.
Nicht-strukturelle Maßnahmen:
- Raumplanung: Gesetze, die menschliche Siedlungen in gefährdeten Gebieten verhindern.
- Katastrophenschutz: Strategien zur Vorbereitung und Prävention gegen Risiken.
- Bildung für das Risiko: Bildung reduziert die Vulnerabilität und verbessert Präventionsstrategien.
- Einrichtungen zur Versicherung: Es ist wünschenswert, Gebiete mit hohem Risiko vertraglich versichern zu können.
- Kosten-Nutzen-Analyse: Vergleicht die wirtschaftlichen Kosten der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen mit den daraus resultierenden Vorteilen.
Umweltkrise und Ressourcen
Umweltkrise: Das exponentielle Wachstum der Bevölkerung und deren Konzentration in großen Städten bringt weitere Probleme wie Ausgrenzung, Unsicherheit und Armut mit sich.
Beschleunigter Verbrauch von Ressourcen: Die Kapazität des ökologischen Systems droht, durch übermäßige Nutzung der Ressourcen überfordert zu werden.