Die Rolle von Sound und Bild in Film und Fernsehen

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Die Bedeutung von Stille

Die Stille: Ein wichtiger Teil des Soundtracks. Sie kann bei Bedarf zwischen Dialogen, Musik und ausdrucksstarken Effekten eingesetzt werden. Stille dient als eigenes Element, um das Interesse des Zuschauers zu wecken, Spannung zu erzeugen und bestimmte Erwartungen zu wecken. Dieses Stilmittel wird jedoch häufig missbraucht.

Arten von Sound

  • Diegetischer Sound: Der Sound, dessen Quelle innerhalb der Filmhandlung liegt, z. B. wenn eine CD in einer Wohnung abgespielt wird.
  • Extradiegetischer Sound: Der Sound, dessen Quelle außerhalb der Filmhandlung liegt und von den Charakteren nicht gehört werden kann, z. B. ein Kommentar aus dem Off.

Sound Field / Out of Field

  • Diegetischer Sound:
    • Audio-Eingang: Wenn die Schallquelle im Bild zu sehen ist.
    • Sound Off: Wenn die Schallquelle außerhalb des Bildes liegt.
    • Interner Sound: Die Gedanken der Charaktere.
    • Sound Weite: Eine physische Schallquelle auf dem Bildschirm.

Zeitliche Manipulation von Sound und Bild

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Handlung durch die Manipulation von Sound und Bild zu beeinflussen:

  1. Gleichzeitigkeit von Bild und Ton: Bild und Ton laufen synchron ab.
  2. Asynchronität von Bild und Ton: Bild und Ton laufen nicht synchron ab.
  • Flashback Sound: Der Sound ist vor dem Bild zu hören.
  • Flash-Forward Sound: Der Sound ist in der Gegenwart zu hören, während das Bild in der Vergangenheit liegt.

Ausdrucksmöglichkeiten von Bild und Ton

  1. Gesellschaftliche Redundanz: Bild und Ton vermitteln die gleichen expressiven Effekte und die gleiche Bedeutung. Der Sound unterstützt die Bilder. Dies ist die einfachste und häufigste Form, die vor allem in Produktionen von geringer Qualität verwendet wird.
  2. Gesellschaftlicher Kontrapunkt: Bild und Ton widersprechen sich. Dies führt zu komplexeren, schockierenderen und humorvolleren Effekten, die Angst und Verwirrung auslösen können.
  3. Komplementarität: Bild und Ton gehen in die gleiche Richtung, wobei jeder neue Nuancen einbringt und die Bedeutung ergänzt. Der Sound trägt dazu bei, das Bild zu verankern.

Off-Screen-Raum

Frame: Die Auswahl dessen, was gezeigt wird und was nicht (Off-Screen). Burch identifiziert sechs Bereiche des Off-Screen-Raums: die vier Seiten des Rahmens, hinter der Kamera und hinter der Kulisse (Set).

Arten von Off-Screen-Raum

  1. Konkretisierter Off-Screen-Raum: Wenn etwas zunächst nicht im Bild ist, aber später gezeigt wird.
  2. Imaginärer Off-Screen-Raum: Wenn etwas niemals gezeigt wird, aber durch die Interaktion mit dem Raum im Bild an Bedeutung gewinnt.

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