Rollen in Arbeitsgruppen und Führungsverhalten

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Rollen in Arbeitsgruppen

Unterschiedliche Rollenkategorien

Es gibt drei Kategorien von deutlich unterschiedlichen Rollen:

A) Leistungsrollen:

Diese Rollen erleichtern und koordinieren die Bemühungen der Gruppe, das Ziel zu erreichen. Zu den Leistungsrollen gehören:

  • Initiatoren: Liefern neue Ideen und Vorgehensweisen.
  • Informationssuchende: Suchen Fakten, Daten und Informationen zur Problemlösung.
  • Informationsgeber: Liefern genaue Daten und Fakten.
  • Koordinatoren: Fassen Fakten, Ideen und Meinungen zusammen.

B) Pflegerolle:

Diese Rollen fördern die menschlichen Beziehungen in der Gruppe, erhalten die innere Einheit und stärken den Zusammenhalt. Zu den Pflegerollen gehören:

  • Moderatoren: Helfen, Spannungen und Streitigkeiten zu reduzieren.
  • Kümmerer: Ermutigen andere zur Teilnahme an Diskussionen.
  • Vermittler: Ändern die Perspektive der Gruppe, um Harmonie zu erreichen.
  • Unterstützer: Schlagen Wege vor, damit die Gruppe besser funktioniert.

C) Störende Rollen:

Diese Rollen entstehen durch Verhaltensweisen, die durch individuelle Motivationen beeinflusst werden. Zu den störenden Rollen gehören:

  • Blockierer: Sind stur, eigensinnig und ablehnend gegenüber Diskussionsthemen.
  • Mitglieder, die Anerkennung suchen: Sind arrogant, egozentrisch und suchen Aufmerksamkeit.
  • Autoritäre Mitglieder: Beharren auf ihrer Autorität.
  • Isolierte Mitglieder: Trennen sich von ihren Kollegen.

Theorien des Führungsverhaltens

Die Schwierigkeit, eine Lösung zur Identifizierung von Führungskräften in der Theorie der Eigenschaften zu finden, veranlasste Forscher, das Verhalten von Führungskräften zu untersuchen. Der Fokus verlagerte sich von den Eigenschaften auf das Verhalten als Merkmal von Führung. Die Annahme ist, dass, wenn Führungskräfte ein bestimmtes Verhalten zeigen, diese Verhaltensweisen erlernbar sind. Studien in Ohio und Michigan führten zu ähnlichen Ergebnissen. Die zwei Formen des Führungsverhaltens sind:

  • Aufgabenorientierte Führungskräfte: Konzentrieren sich auf die technischen Aspekte, Aufgaben und die termingerechte Fertigstellung von Aktivitäten. Sie sind autoritäre Führungskräfte.
  • Mitarbeiterorientierte Führungskräfte: Konzentrieren sich auf zwischenmenschliche Beziehungen, die Bedürfnisse der Untergebenen und akzeptieren individuelle Unterschiede. Sie sind partizipative Führungskräfte.

Der Nutzen dieser Studien liegt in der Schaffung eines zweidimensionalen Modells des Führungsverhaltens.

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