Romantik und Symbolismus in der Literatur
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Romantik (19. Jahrhundert)
Definition: Schule, Bewegung und Strömung. Schule, weil sie eine Führungspersönlichkeit hatte (Victor Hugo), literarische und künstlerische Bewegung, aber auch, weil zu dieser Zeit alles in allen Künsten (Philosophie, Wirtschaft, Politik usw.) auf den Boden geworfen wurde.
Herkunft
Sie begann in Deutschland und England und verbreitete sich sofort in Frankreich und dem Rest Europas.
Merkmale der Romantik
- Lyrik: Ausdruck von Gefühlen und Ideen.
- Fantasie: Vorrang der Fantasie und Vorstellungskraft, im Gegensatz zum Neoklassizismus, der eine rationale, regelgeleitete Kunst war.
- Einsamkeit und Melancholie: Einsamkeit und Melancholie sind die wichtigsten Themen der Romantik. Die Melancholie kann zum Selbstmord führen.
- Landschaft: Liebe zur wilden Natur (nicht zum Garten), Landschaften im Mondlicht, in der Dämmerung, alte, verlassene Friedhöfe usw. In der bildenden Kunst wird die Realität imitiert (Naturforscher). Dies ist ein Trost für die Romantiker.
- Idealismus: Die idealisierte Liebe, Frauen, Kunst... wird angestrebt, um Perfektion in der Wirklichkeit zu suchen.
- Offene Form: Es gibt keine Regeln für die Inspiration oder wie man schreibt (Reime, Metrik usw.). Es ist eine Kunst, die Freiheit inspiriert und versucht, den Künstler nicht einzuschränken.
Symbolismus (1880–1900)
Merkmale des Symbolismus
- Musikalität: Die Musik ist wichtig, da sie das Einzige ist, was man nicht in Worten ausdrücken kann. Der Reim ist vorzugsweise Assonanz.
- Suggestivkraft: Dies soll beim Leser einen ähnlichen Zustand entwickeln wie die kreative Erfahrung; die Sprache hat einen doppelten, eindrucksvollen und anregenden Wert.
- Imagination: Wie in der Romantik steht sie im Vordergrund.
- Geheimnis: Der Name eines Objekts wird vermieden. Im Gegensatz zur romantischen Poesie, die ein Beichtstuhl war, fühlten die Symbolisten, dass es Dinge gab, die nicht direkt oder vollständig gesagt werden konnten, weshalb sie Rätsel erschufen, um sie auszudrücken.
- Symbol: Wenn unsere Gedanken über eine abstrakte Logik hinausgehen, müssen wir über alle Worte hinausgehen und Symbole verwenden, um diese Ideen auszudrücken. Das Symbol ist eine Metapher, die immer wieder im gleichen Sinne verwendet wird.
- Synästhesie: Die Verschmelzung von Empfindungen, das Ohr hört Sehen, Riechen, Hören, zum Beispiel: „süß wie die Oboe“.
- Spiel: Sie verbinden die materielle und die geistige Welt. Sie entsprechen nicht der Realität, weder emotional wie die Romantik noch wissenschaftlich wie der Naturalismus, sondern versuchen, sie zu überwinden, um eine Über-Wirklichkeit zu erreichen (Vorläufer des Surrealismus). Beispiel: „verdorben, reiche und triumphierende Düfte“.
- Freier Vers: Keine Regeln, jeder Dichter wählt, was ihm gefällt.