Salvador Espriu: Werk, Einflüsse und Rezeption

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Salvador Espriu

Erkundung von Vielfalt und Streben nach Einheit. Die Kritik hebt die Fähigkeit seiner Werke hervor, das mythische Erbe der Menschheit kulturell zu assimilieren. Ein junger Erzähler der Dreißigerjahre: Esprius literarische Karriere begann 1929 an der Universität von Barcelona. Bei Espriu wird die Welt zu einer Welt der puppenhaften antipsicològics, in der der Autor Persönlichkeiten wie Fäden zieht, zum Beispiel den Tod als barockes Bild par excellence.

Bürgerkrieg und neue Genres

Der Bürgerkrieg und die Erkundung neuer Genres: Der in Katalonien ausgetragene Bürgerkrieg symbolisiert die Tragik der Zerstörung.

Leben, Studium und Wirkung

Der Dichter studierte Rechtswissenschaften und klassische Sprachen. An der Universität strebte Espriu auch eine akademische Laufbahn an, unter anderem mit Interesse an Ägyptologie. Er gehört zu den wichtigen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Der Konzentrationsprozess und die zeitweilige Zensur beeinflussten seine Veröffentlichungen; sein Ausdruck wurde teilweise hermetischer, wodurch die Prosa oft Wege suchte, diese Hindernisse zu überwinden.



Ziviles Dichten und Realismus

Der bürgerliche Dichter: Leder Stier (1960) — dieses Buch ist sicherlich ein Echo des Autors. Eine poetry d'esprit, die er verstand, indem er metaphysischen Diskurs aus dem täglichen Leben heraus führte, wurde später aus der Perspektive des Realismus beurteilt; allgemein spricht sie von Freiheit, Gerechtigkeit und Toleranz. In den siebziger und achtziger Jahren waren Esprius Arbeiten verstreut. In narrativen Werken wie Vera La Rosa, Poc, kurz vor seinem Tod, bereitete er eine neueste Revision seines Schaffens vor.

Stil und Bedeutung

Esprius Werk, gekennzeichnet durch eine Mischung aus Intellektualismus und beschreibendem Element, weist oft eine besondere Eigenart auf. Der idiomatische Reichtum, die Komplexität der Themen und Quellen, die Fähigkeit, in seinen Erzählungen transzendentale Bedingungen des Kollektivs zu schildern, sowie seine historische Darstellung machten ihn in den sechziger Jahren zu einem der wichtigsten Autoren der katalanischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

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