Schlüsselkonzepte der Sozialwissenschaften: Kultur, Ethnozentrismus und UNESCO-Erklärung zur Rasse
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Schlüsselkonzepte der Sozialwissenschaften
Ethnozentrismus und Soziale Wahrnehmung
Ethnozentrismus ist die Tendenz, die eigenen Werte und Bräuche der Gruppe, in die man hineingeboren wurde, als Maßstab zu nehmen.
Ethnozentrismus (Zusatz): Es führt zur Verwirrung und zur Annahme von bewährten Wahrheiten als Prestigeobjekt während einer Übergangszeit.
Stereotypen sind vereinfachte, oft unbestätigte Bilder, die wir im Laufe der Kindheit oder des Lebens entwickeln.
Spezialisierung/Partikularismus: Es wird angenommen, dass ein Bereich der Wissenschaft die Befähigung verleiht, in jedem Bereich der Wissenschaft tätig zu werden, für den er autorisiert ist.
Autoritarismus: Die Ausübung von Autorität in sozialen Beziehungen, die zu einem extremen Mangel an Konsens, Irrationalität und dem Fehlen von Grundlagen in allen getroffenen Entscheidungen führt (drückende soziale Ordnung).
Grundlagen der Anthropologie und des Dogmatismus
Anthropologie: Wissenschaft, die den Menschen ganzheitlich betrachtet. Sie kombiniert in einer einzigen Disziplin Ansätze aus den Natur-, Sozial- und Humanwissenschaften.
Dogmatismus: Eine Lehre oder Überzeugung (religiöser, philosophischer, sozialer, sexueller Natur etc.) von Religionen oder anderen maßgeblichen Organisationen, die nicht auf Beweisen basiert und von Einzelpersonen oder Gruppen ohne Überprüfung der Richtigkeit angenommen wird.
Klassische Stufen des Lebens
- Vegetativ (Pflanzlich): Gehört allen Lebewesen an (Ernährung, Wachstum, Fortpflanzung).
- Sensitiv (Empfindlich): Beinhaltet die äußeren Sinne (Sehen, Hören, Schmecken und Fühlen) und die inneren Sinne (Phantasie, Erinnerung, Prognose, Cogito/Denken).
- Intellekt (Vernunft): Dies besitzt der Mensch, ähnlich den Engeln und Gott. Der Mensch besitzt dadurch moralisches Handeln, Urteilsvermögen, Freiheit und die Fähigkeit zum Fortschritt.
Die Engel selbst sind reine Geistwesen, und Gott ist perfekt.
Rassen: Eine problematische Thematik (UNESCO-Erklärung)
- Alle heute lebenden Menschen gehören zur Spezies Homo sapiens und stammen vom gleichen Stamm ab.
- Morphologische Unterschiede zwischen Menschen werden durch Unterschiede in der erblichen Konstitution und der Umgebung, in der sie lebten, bestimmt.
- In jeder menschlichen Population gibt es eine breite genetische Vielfalt; daher gibt es keine „reine Rasse“.
- Die offensichtlichen Unterschiede im Aussehen bestehen oft aus Frequenzunterschieden der gleichen Erbanlagen.
- Die genetische Zusammensetzung jedes Individuums unterliegt einer intensiven Anpassung an die Umgebung, bestehend aus zufälligen Mutationen des DNA-Moleküls, das die Erbanlagen bestimmt.
Kultur: Definition und Dimensionen
Definition von Kultur
Kultur bezieht sich auf den Lebensstil einer Gesellschaft.
- Es gibt keine Menschen ohne Kultur und Gesellschaft.
- Jeder Mensch ist kultiviert (er hat eine Kultur).
- Jedes Individuum sollte im Kontext einer bestimmten Kultur betrachtet werden.
Zusammenfassend können wir sagen, dass Kultur das soziale Erbe der Mitglieder einer Gesellschaft ist. Sie ist die Konfiguration des erlernten Verhaltens und der Ergebnisse dieses Verhaltens, deren Elemente die Mitglieder der Gesellschaft teilen und weitergeben.
Dimensionen der Kultur
Eidetische Kultur (Kognitiv)
- Erhöhtes Bewusstsein/Wissen.
- Kenntnisse: Professionelle, wissenschaftliche und humanistische.
- Einstellungen und Konfigurationen.
Kinesische Kultur (Verhalten/Praxis)
- Kompetente Durchführung/Ausführung.
- Innovation in praktischen Stilen.
- Qualifizierte Kenntnisse.
Materielle Kultur
- Artefakte.
- Realisierte Projekte.
- Technologien.