Schlüsselmomente der Mexikanischen Geschichte: Porfiriato bis Alemán Valdés

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Porfirio Díaz und die industrielle Entwicklung (Porfiriato)

Förderung der Industrialisierung

Díaz förderte die industrielle Entwicklung während des Porfiriato durch:

  • Ausbau des Schienennetzes
  • Anziehung ausländischer Investitionen
  • Protektionistische Maßnahmen

Wirtschaftswachstum und Agrar-Export-Modell

Das Wirtschaftswachstum stützte sich auf die Ausbeutung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und des Bergbaus, was zu einer Agrar-Export-Wirtschaft führte.

Das Exportorientierte Wachstumsmodell

Dieses Modell begünstigte die Produktion für den Export, vernachlässigte jedoch die Befriedigung der inländischen Bedürfnisse. Die exportorientierte Wirtschaft war abhängig von:

  • Ausbeutung natürlicher Ressourcen
  • Billigen Arbeitskräften
  • Ausländischem Kapital und Technologie zur Steigerung der Produktion

Francisco I. Madero und der Sturz von Díaz

Die Mexikanische Revolution und der Plan von San Luis

Madero initiierte die Mexikanische Revolution, die zum Rücktritt von Díaz führte, basierend auf dem Plan de San Luis.

Die „Decena Trágica“ (Tragische Zehn Tage)

Dies war eine bewaffnete Bewegung, die 10 Tage dauerte, um Madero zu stürzen. Sie fand vom 9. bis 19. Februar 1913 statt und wurde von Bernardo Reyes und Félix Díaz initiiert.

Pedro Lascuráin: Die kürzeste Präsidentschaft

Machtübernahme und juristische Manöver

Lascuráin übernahm kurzzeitig den Vorsitz, ernannte Victoriano Huerta zum Sekretär und trat zurück, um Huerta die Machtübernahme durch juristische Mandate zu ermöglichen. Lascuráin war zuversichtlich, dass Huerta der nächste Präsident werden würde und Vereinbarungen einfacher zu treffen wären.

Dauer der Amtszeit

Lascuráin trat am 19. Februar 1913 sein Amt an und trat nach nur 45 Minuten zurück.

Victoriano Huerta: Die Militärdiktatur

Allianzen

Huerta bildete Allianzen mit Félix Díaz und Henry Lane Wilson (US-Botschafter), bekannt als der Pakt der Botschaft.

Maßnahmen als Präsident

  • Verbot der Pressefreiheit
  • Beseitigung revolutionärer Helden
  • Verfolgung der Arbeiterbewegung

Regierungsform

Huerta etablierte eine Militärdiktatur.

Eulalio Gutiérrez: Soziale Reformen

Wichtige Errungenschaften

Zu seinen wichtigsten Maßnahmen gehörten:

  • Einführung des 8-Stunden-Arbeitstages
  • Verbot von Zwangsarbeit und Sonntagsarbeit
  • Festlegung eines Mindestlohns

Positionen und militärischer Status

Er bekleidete verschiedene Ränge, darunter Oberbefehlshaber, Erster Hauptmann, Brigadegeneral und Militärgouverneur von San Luis Potosí.

Aktionen als Militärgouverneur von San Luis Potosí

Er förderte städtische Bauprojekte, regulierte den Handel auf Farmen und Ranches und gründete eine Arbeitsabteilung zur Verbesserung der Lebensqualität der Arbeitnehmer.

Manuel Ávila Camacho (1940–1946)

Wichtige Institutionen und Gründungen

Während seiner Amtszeit wurden wichtige Institutionen gegründet:

  • IMSS (Mexikanisches Institut für soziale Sicherheit)
  • Altos Hornos de México
  • México Cobre
  • Hospital Infantil de México
  • National Institute of Cardiology

Steuerpolitik

Einführung von Steuern auf Einkommen, Industrie und Außenhandel.

Agrarpolitik

Er leitete die agrarische Gegenreform ein, die später unter Miguel Alemán Valdés und Adolfo Ruiz Cortines fortgesetzt wurde.

Miguel Alemán Valdés (1946–1952)

Merkmale der Regierung und Agrarpolitik

Er legte die Grundlagen für die agrarische Gegenreform. Der Ejido-Sektor wurde vernachlässigt, um den Weg für ausländische Direktinvestitionen freizumachen.

Wichtige Gründungen und Institutionen

  • Nationale Pfandleihbank (Monte de Piedad)
  • Nationale Petrochemie
  • Patronat der nationalen Ersparnisse
  • Eröffnung des Universitäts-Campus

Fokus der Regierung

Hauptmerkmale seiner Regierung waren die Förderung von Bildung und Tourismus.

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