Selbstgespräche, Krisen und HHSS-Entwicklung
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Selbstgespräche: Die Antwort auf alle Ebenen
Motorische Reaktionen, physiologische und kognitive Entwicklung
Selbstgespräche sind interne Anweisungen, die sich das Subjekt zur Steuerung seines Verhaltens gibt. Beispiel: "Ich werde mich an die Arbeit machen."
Ziel: Vermittlung einer allgemeinen, korrekten Vorgehensweise, um eine schnelle Reaktion zu ermöglichen. Es basiert auf der Änderung der internen Formulierungen, die das Subjekt verwendet, um Probleme zu lösen, die normalerweise nicht auftreten.
Wozu dienen sie?
- Kontrolle unangemessenen Verhaltens
- Angstkontrolle
- Aggressionskontrolle
- Kontrolle von Beleidigungen
- Ignorieren schwieriger Situationen
Selbstanweisungen: Phasen
- Vorbereitung auf eine Provokation: "Wenn ich aggressiv antworte, könnte das sehr negative Folgen haben."
- Konfrontation: "Ich werde mich nicht aus der Ruhe bringen lassen."
- Bewältigung und Aktivierung: "Wenn ich die Kontrolle verliere, atme ich tief durch."
- Reflexion: "Ich habe es geschafft. Ich habe mich sehr gut geschlagen."
Krisensituationen
Phase 1: Planung, Beobachtung und Schutz vor Gefahren
Eigene Sicherheit gewährleisten:
- Beobachten und auf Bedrohungen achten.
- Nicht umdrehen und sich von Fenstern und Treppen entfernen.
- Aggressives Verhalten vermeiden.
- Auf nonverbales Verhalten achten.
Phase 2: Kontrolle, Beruhigung und Beschwichtigung
- Klare, prägnante und konkrete Anweisungen geben.
- Emotional involvierte Bürger beruhigen.
- Geeignete Ablenkung und Humor einsetzen, um Spannungen abzubauen.
- Die Stimme nur vorübergehend und schrittweise erhöhen.
Phase 3: Sammlung relevanter Informationen
Sobald die Situation ruhig ist, mit dem Bürger sprechen. Das Verhalten im Interview hängt von der Situation ab:
- Nicht-kooperative Bürger: Offene Fragen, geschlossene Fragen, Paraphrasieren, Gefühle widerspiegeln.
- Mäßig kooperative Bürger: Selektive Aufmerksamkeit, Einsatz von Stille, Förderung des Dialogs, Selbstoffenbarung und Nutzung von Nähe.
- Hochgradig unkooperative Bürger: Konfrontation und Nachfrage.
Phase 4: Konfliktlösung
- Handeln: Der Agent schlägt den Konfliktparteien Lösungen vor, um Vereinbarungen zu treffen.
- Beiden Seiten aufmerksam zuhören.
- Keine Partei ergreifen.
- Verständnis zeigen.
- Kompromisse vorschlagen.
- Mediation: Unterstützung der Parteien bei der Entscheidungsfindung.
- Vermeiden, Lösungen vorzuschlagen.
- Überprüfen der getroffenen Lösung, bis beide Parteien sich verpflichtet haben.
- Schiedsverfahren: Im Einklang mit dem Gesetz. Eher informelle Mediation als Schiedsgerichtsbarkeit.
- Vor- und Nachteile der Lösungen prüfen.
- Auswirkungen mit anderen diskutieren.
- Entscheidungen treffen und die Bürger anleiten.
Entwicklung sozialer Kompetenzen (HHSS)
1. Ausdruck und Aufrechterhaltung einer Ablehnung
- Nonverbale Kommunikation:
- Zuhörposition zum Bürger einnehmen.
- Körperliche Nähe, wenn kein Druck besteht.
- Selektiver Blickkontakt.
- Verbale Kommunikation:
- Der Petition in ihrer Gesamtheit zuhören, ohne zu antworten.
- Keine Ausreden suchen.
- Die Ablehnung sollte von einer Alternative begleitet werden.
- Die Verweigerung von Informationen sollte weder aggressiv noch spöttisch sein.
2. Überzeugung
- Nonverbale Kommunikation:
- Blickkontakt.
- Freundliche Gesten.
- Sanfte Stimme und langsames Sprechtempo.
- Gelegentlicher Körperkontakt.
- Verbale Kommunikation:
- Aktives Zuhören.
- Beobachtung des Gesprächspartners, um sich einzufühlen.
- Seine Gefühle verstehen.
- Positives Verhalten des Bürgers loben.
- Das gewünschte Verhalten klar ausdrücken.
- Konzentration auf das Ziel.
- Positive Folgen aufzeigen.
- Alternativen aushandeln.
3. Konstruktive Kritik äußern
- Nonverbale Kommunikation:
- Freundliche Gesten.
- Sanfter Blickkontakt.
- Angemessene Intonation, Lautstärke und Sprechtempo.
- Verbale Kommunikation:
- Mit Lob für positives Verhalten beginnen (wenn möglich).
- Gefühle ausdrücken.
- Aktives Zuhören.