Serum, Impfstoffe, Medikamente und mehr: Definitionen und Erklärungen
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Serum
Serum sind künstliche Zubereitungen, die spezifische Antikörper gegen einen Erreger enthalten.
Impfstoffe
Impfstoffe enthalten den Erreger einer Krankheit, jedoch in geschwächter, toter oder fragmentierter Form, sodass sie keinen Schaden anrichten können. Sie rufen eine Reaktion hervor, die einer natürlichen Infektion ähnelt. Dadurch wird der Einzelne gegen den Erreger geschützt, wenn es später zu einem Kontakt kommt, da Speicherzellen die Information gespeichert haben.
Medikamente
Medikamente dienen der Kontrolle von Infektionskrankheiten. Die wichtigsten sind Antibiotika, die jedoch keine Wirkung auf Viren (z.B. Grippe) haben.
Was ist ein Medikament?
Ein Medikament ist ein Wirkstoff oder eine Gruppe von Wirkstoffen, die als Teil einer Darreichungsform zur Anwendung bei Menschen oder Tieren entwickelt wurden. Sie dienen dazu, Krankheiten, Symptome oder pathologische Zustände zu verhindern, zu diagnostizieren, zu behandeln, zu lindern oder zu heilen.
Generika
Ein Generikum wird unter dem Namen des Wirkstoffs verkauft und ist bioäquivalent zum Originalpräparat. Das bedeutet, es ist in Zusammensetzung und Darreichungsform gleich und hat die gleiche Bioverfügbarkeit. Generika sind daran zu erkennen, dass auf der Verpackung anstelle eines Handelsnamens der Name des Wirkstoffs (auch als aktives Prinzip bezeichnet) zusammen mit dem Namen des herstellenden Labors steht. In Spanien und anderen Ländern wird der Buchstabe G (für Generikum) hinzugefügt.
Gesundheitszustand
Der Gesundheitszustand ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Faktoren, die die Gesundheit bestimmen, sind: Lebensstil und Verhalten, Umwelt, Biologie und das Gesundheitssystem.
Risikofaktor
Ein Risikofaktor ist ein nachweisbarer Umstand einer Person oder einer Gruppe von Personen, der mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer Krankheit in Zusammenhang steht. Es gibt veränderbare und nicht veränderbare Risikofaktoren.
Präventivmedizin
Die Präventivmedizin ist ein Zweig der Medizin, der sich mit der Vorbeugung des Auftretens, der Entwicklung und der Pflege von Krankheiten bei Einzelpersonen, Familien oder Gruppen von Menschen befasst. Sie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und umfasst drei Ebenen.
Krankheit
Eine Krankheit ist eine körperliche oder geistige Erkrankung, die Störungen der normalen Körperfunktionen auf körperlicher oder seelischer Ebene verursacht.
Pathologische Veränderungen
Pathologische Veränderungen sind Veränderungen im Körper aufgrund einer Krankheit. Es gibt verschiedene Typen:
Nichtinfektiöse Krankheiten
Nichtinfektiöse Krankheiten sind Störungen des normalen Betriebs von Organen und Systemen des Körpers. Je nach Ursache werden sie in psychiatrische, spezifische Autoimmunerkrankungen und Unfälle unterteilt.
Infektionskrankheiten
Infektionskrankheiten sind durch eine Infektion mit Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen, Viren und manchmal Protozoen verursacht. Je nach Eigenschaften des Erregers werden Infektiosität, Ansteckungsfähigkeit und Virulenz unterschieden. Die Phasen sind: Inkubation, Prodromalstadium (erste Anzeichen) und klinische Phase (alle Symptome).