Sexualität, sexuelle Funktionen und Verhaltensweisen: Ein Überblick

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Dimensionen der Sexualität

  • Biologische Dimension: Anatomische, physiologische und endokrine Unterschiede zwischen Männern und Frauen beeinflussen Emotionen, Gefühle, Überzeugungen und Werte. Persönlichkeit, Gedanken, Wünsche und Identität sind Schlüsselfaktoren.

  • Soziokulturelle und ethische Dimension: Jede Gesellschaft prägt die Entwicklung und den Ausdruck von Sexualität, legt Werte fest und gibt Leitlinien für dieses Verhalten vor. Das Inzestverbot gilt als eine der ersten grundlegenden Regeln vieler Kulturen.

  • Klinische Dimension: Probleme wie Angst oder Depression können psychische Probleme verursachen, die das Sexualleben beeinträchtigen.

Sexuelle Funktionsstörungen bei Frauen

  • Gehemmte sexuelle Erregung (Frigidität): Ursachen können Bildung, sexuelle Unwissenheit, Scham oder Angst vor Ablehnung sein.

  • Vaginismus: Muskelkrämpfe, die sexuelle Aktivität verhindern.

  • Anorgasmie: Schwierigkeit oder Unfähigkeit, einen Orgasmus zu erreichen.

  • Dyspareunie: Schmerzen im Genitalbereich beim Geschlechtsverkehr aufgrund mangelnder vaginaler Lubrikation.

Sexuelle Funktionsstörungen bei Männern

  • Gehemmte sexuelle Erregung: Gehemmtes sexuelles Verlangen.

  • Erektionsstörung: Fehlen oder Abnahme der Erektion.

  • Vorzeitige Ejakulation: Unkontrollierte und nicht synchronisierte Ejakulation.

  • Gehemmter Orgasmus: Fehlen der Ejakulation nach angemessener sexueller Erregung.

Weitere Aspekte der Sexualität

  • Körperkontakt: Vermittelt Gefühle und Emotionen. Die Körpersprache ist spontaner und aufrichtiger als die verbale Sprache.

  • Lust: Gefühle von Lust und Unlust sind grundlegend für die persönliche Entwicklung.

  • Reproduktion: Sexualität ist ein konstanter Bestandteil des Lebens und dient der Fortpflanzung, die Fähigkeit dazu nimmt jedoch im Alter ab.

Einstellungen zur Sexualität

  • Prohibitiv: Institutionen und Einzelpersonen betrachten Sexualität als Tabu oder beschämend. Unwissenheit und negative Einstellungen verhindern eine angenehme und harmonische Beziehung und sexuelle Gesundheit.

  • Permissiv: Eine oberflächliche Änderung der Haltung, bei der getan wird, was früher verboten war. Diese Haltung folgt oft Modetrends.

  • Anbausystem: Einige potenzielle Mitarbeiter sind "fähig".

Unterschiede im sexuellen Verhalten

  • Exhibitionismus: Die Tendenz, anderen Menschen die Genitalien zu zeigen, um sich zu erregen, einen Orgasmus zu haben oder Empörung hervorzurufen.

  • Voyeurismus: Sexuelle Befriedigung durch Beobachtung von Nacktheit oder sexuellen Handlungen.

  • Transvestitismus: Die Neigung, Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen, um sexuelle Stimulation zu erreichen.

  • Fetischismus: Die Tendenz, sich sexuell zu unbelebten Gegenständen hingezogen zu fühlen.

  • Sadismus und Masochismus: Sadisten erregen sich sexuell, indem sie anderen Schaden zufügen, während Masochisten Freude empfinden, wenn ihnen Schaden zugefügt oder sie gedemütigt werden.

  • Pädophilie: Sexuelle Anziehung zu Kindern, möglicherweise aufgrund eines Unterlegenheitskomplexes, der Pädophile daran hindert, mit Erwachsenen zu interagieren.


Ziele der Adoleszenz

Entwicklung kognitiver und emotionaler Fähigkeiten. Aufbau der eigenen Identität. Erwerb neuer sozialer Fähigkeiten.

Psychologische Veränderungen in der Adoleszenz

Reaformierung des Ichs. Autonomie. Erweiterung der psychischen Möglichkeiten. Rückzug ins Innere.

Identitätskrise in der Adoleszenz

Introjektion von Männlichkeit oder Femininität, bisexuelle Verwirrung. Notwendigkeit, anspruchsvolle soziale Rollen zu bewältigen. Suche nach ideologischen Werten. Uneindeutige soziale Stellung von Teenagern.

Jugendkultur

Neue Kommunikationsformen. Individualisierung. Wertschätzung des Körpers. Kultbilder. Fokus auf die Gegenwart. Sensibilität. Konsumismus. Nomadentum.

Verhaltensweisen

Passives Verhalten: Gedanken und Gefühle werden nicht ausgedrückt, aus Mangel an Vertrauen oder selbstzerstörerischen Tendenzen.

Aggressives Verhalten: Verwendung körperlicher, psychischer oder emotionaler Gewalt, um die Rechte und Gefühle anderer zu verletzen.

Durchsetzungsfähiges Verhalten: Die eigenen Bedürfnisse und sich selbst ausdrücken, ohne andere zu manipulieren oder zu verletzen.

Komponenten der Liebe

Intimität: Gefühle von Nähe, Kommunikation und Verbundenheit in der Beziehung.

Leidenschaft: Emotionale Kraft und körperliche Anziehung.

Verpflichtung: Sich bemühen, die Liebe zu pflegen und zu erhalten, da sie sich entwickelt und verändern kann.

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