Simón Bolívar: Reisen, Ideale und der Kampf für Freiheit

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Die frühen Reisen von Simón Bolívar

Während seiner ersten Reise lernte Bolívar seine spätere Ehefrau María Teresa Rodríguez del Toro kennen. Er heiratete sie, nachdem er eine Vielzahl von Anforderungen erfüllt hatte, darunter die Erlaubnis des Königs. Nachdem er 1802 mit seiner Frau nach Venezuela zurückgekehrt war, verstarb diese bereits acht Monate später an einer schweren Krankheit. Dies ließ Bolívar allein und in tiefer Trauer zurück. Während dieser Zeit bereiste er unter anderem Mexiko, Kuba, Spanien und Frankreich.

Die zweite Reise und die politische Reifung

Die zweite Reise diente der Ablenkung von seiner frühen Verwitwung und dauerte drei Jahre. In dieser Zeit verbrauchte er einen großen Teil seines Vermögens. Diese Reise zeigte eine andere Seite als die erste: Sein Interesse galt nun verstärkt der Politik, der Verwaltung staatlicher Vermögenswerte und dem Wohlergehen seines Landes. Er beobachtete aufmerksam den Einfluss Napoleons auf das französische Volk.

Von Frankreich aus reiste Bolívar nach Italien. In Rom, umgeben von Erinnerungen an die republikanische Ära, festigte sich seine Überzeugung, dass er für die Freiheit des amerikanischen Volkes kämpfen müsse. Dies gipfelte auf dem Monte Sacro in seinem berühmten Eid.

  • Lernreise mit Rodríguez: Besuch von Spanien, England, Frankreich, Portugal, Italien sowie Teilen von Österreich und Deutschland.
  • Rückkehr: Über die USA (Reisebericht).

Die dritte Reise und diplomatische Erfahrungen

Die dritte Reise führte ihn als Diplomat nach Großbritannien. Bolívar genoss das ruhige englische Leben und entwickelte eine tiefe Bewunderung für die Stabilität, Würde und Weisheit des englischen Volkes. Bereits Anfang 1799 reiste er nach Spanien. In Madrid studierte er unter der Leitung seines Onkels Esteban und Pedro Palacios sowie des Marquis von Ustáriz. In Paris knüpfte er Kontakte zu anderen Amerikanern, wie den Ecuadorianern Montúfar und Vicente Rocafuerte, und traf seinen geliebten Lehrer Simón Rodríguez wieder.

Wichtige Dokumente und Ereignisse

Cartagena-Manifest

In diesem Dokument analysierte Bolívar die Ereignisse in Venezuela und kritisierte die Fehler, die zum Scheitern führten. Es sollte anderen Republiken helfen, aus den Fehlern Venezuelas zu lernen, um die Unabhängigkeit zu sichern.

Der Eid auf dem Monte Sacro

„Ich schwöre vor Ihnen, ich schwöre bei dem Gott meiner Eltern, ich schwöre bei meiner Ehre und ich schwöre bei meinem Vaterland, dass ich meinen Arm nicht ruhen lassen und meine Seele nicht zur Ruhe kommen wird, bis ich die Ketten gesprengt habe, die uns nach dem Willen der Spanier unterdrücken.“ – Simón Bolívar

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