Soziale Klassen und Mobilität: Merkmale, Typen und Mechanismen

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Merkmale von Mitgliedern sozialer Klassen

  • Die gemeinsame Nutzung desselben allgemeinen Status.
  • Der Zugang zu bestimmten gleichen Arten von Waren und Dienstleistungen.
  • Entwicklung einer eigenen Subkultur (Kultur, Ausdrucksformen, Sprachvarianten usw.).
  • Endogamie (Paarungen innerhalb derselben Klasse).
  • Bildung sozialer Zirkel und Treffen.
  • Mehr oder weniger deutliches Klassenbewusstsein (Zugehörigkeit zu einer Klasse und Abgrenzung von anderen).

Definition: Soziale Mobilität

Soziale Mobilität ist ein Phänomen individuellen Charakters, das die Bewegung von Personen innerhalb der Schichten oder zwischen den sozialen Klassen beschreibt. Diese Positionsveränderungen können den Status einer Person verbessern oder verschlechtern.

Zum Beispiel: Eine Person, die in der Lotterie gewinnt, kann mit ihrer Familie umziehen, die Schulen für ihre Kinder wechseln und das gewonnene Geld genießen. Obwohl die Familie mobilisiert wird, bleibt es ein individuelles Phänomen, da es die Position des Einzelnen innerhalb der sozialen Struktur betrifft.

Charakteristika der sozialen Mobilität

  • Es ist ein individuelles Phänomen, da es eine Person oder eine bestimmte Gruppe von Menschen betrifft, die sich innerhalb der sozialen Struktur „bewegen“.
  • Es ist zeit- und ortsgebunden: Es beschreibt, wann und wohin die Bewegung stattfindet (Ausgangspunkt und Ziel).
  • Es beeinflusst den persönlichen Status und die Lebensqualität, hat jedoch keinen direkten Einfluss auf die strukturelle Einheit der Gesellschaft selbst. Es kann jedoch sozialen Wandel widerspiegeln und als bloßer „Zustand“ des sozialen Wandels betrachtet werden.
  • Es beinhaltet eine Statusänderung: innerhalb der gleichen Ebene (horizontal), zu einer überlegenen (aufwärts) oder zu einer niedrigeren (abwärts).

Typen und Formen der sozialen Mobilität

  • Nach Richtung: aufwärts, abwärts und horizontal.
  • Nach zeitlichem Bezug: Intergenerationell (zwischen 2 oder mehr Generationen), Intragenerationell (während der Lebensdauer des Individuums).
  • Nach Kontext: Beruf, Bildung, Organisation.
  • Nach mobilisierter Einheit: Individuen, Familien, Gruppen.
  • Nach Mechanismen: Durch persönlichen Einsatz, Dienstalter, herausragende Leistung in der Rolle (z. B. erfolgreicher Chirurg).

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