Die Soziallehre der Kirche: Grundlagen und Werte
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1. Die Soziallehre der Kirche
Die Geschichte der Befreiung des Volkes Gottes findet sich in den frühen Büchern der Bibel, bei den Propheten, in den Psalmen, den Evangelien und den apostolischen Briefen.
2. Die Botschaft von Jesus Christus
Jesus Christus verkündet eine wesentliche Gleichheit in der Würde aller Menschen – Männer und Frauen – unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, der Geburt, der Rasse, ihrer politischen Zugehörigkeit oder ihrem sozialen Status.
In der Botschaft von Jesus basiert der Begriff der Person als soziales Wesen auf Kriterien der Solidarität, der Gerechtigkeit und der Liebe.
3. Die Kirchenväter
Die Kirchenväter verteidigten nicht nur die Armen und Unterdrückten, sondern gründeten auch soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Waisenhäuser, Hospize und Schulen in einer Zeit, in der zivile Institutionen kaum dafür verantwortlich waren. Dank der Arbeit der Kirche wurden Bräuche abgeschafft, die einen Verstoß gegen die Würde darstellten, wie die Verletzung des Rechts auf Leben, die Sklaverei oder die Missachtung der Würde von Frauen.
4. Die Würde der Person
Die Würde der Person beruht auf der Tatsache, dass der Mensch im Abbild und Gleichnis Gottes geschaffen wurde und zu einem übernatürlichen Ziel berufen ist, das über dieses Leben hinausgeht. Die Person ist das Herz und die Seele der Soziallehre der Kirche; sie ist eine freie und intelligente Trägerin von Rechten und Pflichten.
5. Ableitung grundlegender Prinzipien
Das Gemeinwohl zielt auf die volle Entfaltung der Personen ab. Das Prinzip der Solidarität sollte so umgesetzt werden, dass jeder Einzelne mit der Rettung aller Menschen verbunden ist.
6. Werte der Würde
Zu den zentralen Werten gehören: Wahrheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Frieden und Liebe (die christliche Nächstenliebe).
7. Charakter der moralischen Entwicklung
Die Achtung vor dem Menschen schließt auch die natürliche Welt mit ein. Weshalb sie hinsichtlich der Anforderungen im Rahmen einer dreifachen Prüfung sorgfältige Überlegungen verdient, bleibt ein wichtiger Aspekt der moralischen Entwicklung.
8. Die Beziehung zum Wesen
Es gibt ein zunehmendes Bewusstsein für die begrenzten natürlichen Ressourcen, von denen einige nicht erneuerbar sind.
9. Was erhält der Mensch?
Der Mensch erhält von Gott seine wesentliche Würde und mit ihr die gesamte Fähigkeit, die Gesellschaft in Richtung der Wahrheit und des Guten zu ordnen. Er ist jedoch durch die soziale Struktur, in der er lebt, sowie durch Erziehung und Umwelt bedingt. Dies kann sein Leben in der Wahrheit entweder erleichtern oder behindern.